| Der Boden von Spinat, Feldsalat,
Winterkopfsalat und Frühlingszwiebeln ist nochmals von Unkraut zu säubern und leicht zu
lockern. Fruchtgemüse wie Bohnen, Zucchini,
Tomaten, Kürbisse und Gurken vertragen dagegen nicht den geringsten Frost - sie leiden
bereits unter dem kühlen, nassen Herbstwetter. Am besten, man verarbeitet sie schnell und
konserviert oder friert Überschüssiges ein.
Ist Frost gemeldet, dann sind die letzten Bohnen-,
Tomaten-, Gurken-, Zucchini-, Kürbis- und Paprikafrüchte zu ernten, und Salate
einschließlich Endivien mit Folien oder ähnlichem Material zu schützen. Chinakohl, der
ebenfalls keinen keinen Frost verträgt ist mit den Wurzeln auszugraben. Die Pflanzen
werden in Papier gewickelt und eng nebeneinander in eine Kiste gestellt. Dagegen ist
Zuckerhut resistenter, er hält Temperaturen bis minus fünf Grad aus. Friert es stärker,
dann sind die einzelnen Pflanzen ebenfalls mitsamt den Wurzeln aus der Erde zu nehmen und
kopfüber an einer Leine aufzuhängen. Selbstverständlich sollten alle diese
Gemüsesorten zügig verbraucht werden, denn Lagern mindert die Qualität.
Wurzel- und Kohlgemüse mit Ausnahme von Kohlrabi bleibt -
so lange es nicht friert - auf dem Beet. Viele Kopfkohlarten ertragen sogar leichten
Frost. Zuckerhut, Chicorée, Pak-Choi sowie Chinakohl sollten sicherheitshalber mit einem
Folientunnel überbaut werden bevor es Frost gibt. Wurzelgemüse wie Möhren, Rettiche und
Rote Bete lassen sich durch eine leichte Vliesauflage schützen. Schwarzwurzeln,
Chicoréewurzeln oder Pastinaken werden erst im November geerntet.
Anfang des Monats kommen sowohl Wintersteckzwiebeln als
auch Knoblauch in die Erde und mehrjährige Küchenkräuter und Rhabarber werden ge- oder
verpflanzt.
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