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Pflanzzeit Jetzt ist Hochsaison für das Pflanzen von Blütensträuchern,
Heckenpflanzen, Nadelgehölzen, Rosen, Beerensträucher und Obstbäume. |
| Ende Oktober, wenn die Blätter fallen, kann
mit dem Pflanzen von Rosen, Bäumen, Hecken und Sträuchern begonnen werden. In der ersten Monatshälfte ist noch Zeit für die Pflanzung von
immergrünen Laub- und Nadelgehölzen. Diese sollten möglichst nicht später gesetzt
werden, weil ihre Wurzeln genügend Zeit brauchen sich fest mit dem Boden zu verbinden,
denn nur so können sie im Winter genügend Wasser aufnehmen. Diese Gehölze verdunsten
nämlich wegen ihrer immergrünen Nadeln oder Blätter auch im Winter ziemlich viel
Wasser. Die Gefahr des Vertrocknens vergrößert sich, wenn in strengen Wintern das im
Boden vorhandene Wasser gefriert und deswegen nicht verfügbar ist.
Laubabwerfende Gehölze sollten bald nach dem Laubfall
gepflanzt werden, auch wenn sie in Containern gezogen wurden. Das gilt auch für Rosen,
die ebenfalls sehr oft mit festen Wurzelballen verkauft werden. Alle Gehölze sind vor dem
Pflanzen mit dem Wurzelballen für mehrere Stunde ins Wasser zu stellen.
Der vorgesehene Standort ist optimal vorzubereiten, der
Boden gut - und vor allem tief - zu lockern und mit Humus anzureichern. Dazu sind Kompost,
Rindenhumus und ähnliches Material geeignet. Nach dem Pflanzen ist der Wurzelbereich mit
einer Mulchdecke zu versehen. Dabei ist es wichtig, dass alles Frischgepflanzte am
Anfang häufig gegossen werden muss, vor allem, wenn es noch warm und sonnig ist.
Auch winterharte frühjahrs- und sommerblühende Zwiebel-
und Knollenpflanzen sind möglichst bald zu pflanzen, ebenso frühjahrs- und
sommerblühende Stauden. Dies sollte möglichst Anfang des Monats geschehen, damit
sich die Pflanzen vor Winterbeginn gut entwickeln können. Wer bisher noch keine
Zweijahrsblumen gepflanzt hat, sollte sich allerdings beeilen, da die Gewächse sonst
gestresst sind. |