| Eine Generalreinigung des Gartens
steht an. Reich blühende Gehölze einschließlich Rosen und insbesondere Hecken sind in
dieser Übergangszeit ganz besonders dankbar für ausreichende Versorgung mit Nährstoffen
und Humus. Sobald der Boden frostfrei ist, kann man jetzt schon Stauden für den
Ziergarten setzen. Das gilt auch für alle Ziersträucher, für Rosen und Nadelgehölze,
weil die Winterfeuchte des Bodens ein mögliches Austrocknen der Wurzeln verhindert. Schnitt der Ziergehölze
Ältere, zu hoch gewordene Gewächse müssen dagegen in diesen Wochen auf ein
vernünftiges Maß zurückgenommen werden. Gründliches Durchforsten tut so manchem schon
etwas älteren Garten ausnehmend gut, weil wieder mehr Luft und Licht an die Pflanzen
kommt. Sobald sich eine etwas mildere Periode einstellt können Schnittmaßnahmen auch bei
den Spätsommerblüher wie Sommerflieder, die Bartblume und der Buschklee durchgeführt
werden, da sie radikal, das heißt, dicht über dem Boden, zurückgeschnitten werden
müssen. Bekannt ist dass die Weißbirke sehr früh "in den Saft" kommt und bei
einem zu späten Schnitt stark blutet. Aus diesem Grund sollte die Schnittarbeit bis Ende
des Monats bei diesem und ähnlichen Gehölzen abgeschlossen sein. Frühlingsblüher wie
Ginster, Forsythien, Zierjohannisbeerstrauch, Frühjahrsspiräen, sollten unmittelbar nach
ihrer Blüte geschnitten werden.
Winterschutz
Die häufigen Wechsel von frostigem und mildem Wetter sind für empfindliche
Zierpflanzen oft gefährlicher als eine lange Periode mit -6 bis -8° C Kälte. Daher ist
es ratsam, den Winterschutz vor allem bei den Stauden und Kleingehölzen zu überprüfen.
Koniferen
Sollten bei Koniferen die Nadeln fallen, so können schlechte Bodenverhältnisse
und Mangelerscheinungen die Ursache daran sein. Einem Magnesiummangel fallen besonders
Fichten, Tannen und Kiefern zum Opfer. Bittersalz sollte deshalb in keinem Düngerplan
fehlen. Der Magnesium-Einzeldünger enthält fast 50% Magnesiumsulfat. Er ist deshalb
besonders gut geeignet, um Magnesium-Mangel zu beheben.
Einjahresblumen
Die ersten Samen für den Ziergarten werden in die Keimbox, in Schalen oder
dgl. ausgesät. Man verwendet dazu meist käufliche ungedüngte Erde, die in
Kunststoffbeuteln im Handel angeboten werden. Die Erde sollte feinkrümelig und möglichst
unkraut- und krankheitsfrei sein.
Wenn die Witterung es erlaubt, kann auch bereits der Frühbeetkasten für die erste
Aussaat gerichtete werden. Aussaaten ins Freiland kommen Ende des Monats nur für
sehr günstige Klimaregionen in Betracht. Diese Aussaaten bleiben auch nicht ungeschützt,
sondern werden mit Folie gegen Witterungseinflüssen geschützt. |
| wöchentlich auf Schädlinge
kontrollieren und überprüfen ob die Erde leicht feucht ist. Notfalls gießen.
Balkongärtner können damit beginnen die Knollenbegonien, Canna, Prachtlilien,
Schopflilien und dergleichen anzutreiben. Gegen Ende des Monats auch Dahlien und die
anderen Arten. Balkon- und Kübelpflanzen, deren Gefäße zu klein wurden oder die
frisches Substrat benötigen, werden umgesetzt, manche von ihnen durch den entsprechenden
Rückschnitt dazu angehalten, gedrungen und vieltriebig zu wachsen, damit auf diese Weise
noch mehr Blüten entstehen. Nicht umgetopfte Pflanzen werden nun regelmäßig gedüngt. |