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Gartenjahr

Februar
 
Ziergarten

Mit der Generalreinigung des Gartens nach seinem Winterschlaf kann jetzt begonnen werden.

 
 
Ältere, zu hoch gewordene Gewächse müssen in diesen Wochen auf ein vernünftiges Maß zurückgenommen werden. Bekannt ist dass die Weißbirke sehr früh "in den Saft" kommt und bei einem zu späten Schnitt stark blutet. Aus diesem Grund sollte die Schnittarbeit bis Ende des Monats bei diesem und ähnlichen Gehölzen abgeschlossen sein. Frühlingsblüher wie Ginster, Forsythien, Zierjohannisbeerstrauch, Frühjahrsspiräen, sollten unmittelbar nach ihrer Blüte geschnitten werden.   Auch ein gründliches Durchforsten bekommt so manchem schon etwas älteren Garten ausnehmend gut, weil wieder mehr Luft und Licht an die Pflanzen kommen.

Sobald sich eine etwas mildere Periode einstellt können Schnittmaßnahmen auch bei den Spätsommerblüher wie Sommerflieder, die Bartblume und der Buschklee durchgeführt werden. Sie müssen radikal, dicht über dem Boden, zurückgeschnitten werden.

Die häufigen Wechsel von frostigem und mildem Wetter sind für empfindliche Zierpflanzen oft gefährlicher als eine lange Periode mit großer Kälte. Daher empfiehlt es sich, den Winterschutz vor allem bei den Stauden und Kleingehölzen zu überprüfen

Sollten bei Koniferen die Nadeln fallen, so können schlechte Bodenverhältnisse und Mangelerscheinungen die Ursache daran sein. Einem Magnesiummangel fallen besonders Fichten, Tannen und Kiefern zum Opfer. Der Magnesium-Einzeldünger ist deshalb besonders gut geeignet, um Magnesium-Mangel zu beheben. Auch Bittersalz sollte in keinem Düngerplan fehlen.

Die beste Anwendungszeit zur Ausspritzung von Spezialölen, vor allem gegen Schädlinge wie die Sitkafichtenlaus, ist der Februar. Denn um diese Zeit fliegen noch keine Bienen, die Vögel brüten noch nicht und selbst die Igel schlafen noch tief.

Reich blühende Gehölze einschließlich Rosen und insbesondere Hecken sind in dieser Übergangszeit ganz besonders dankbar für ausreichende Versorgung mit Nährstoffen und Humus.

Die ersten Samen mit langer Vorkultur für den Ziergarten werden in die Keimbox, in Schalen oder dgl. ausgesät. Die Erde sollte feinkrümelig und möglichst unkraut- und krankheitsfrei sein. Ab Mitte März, wenn es nicht mehr so kalt ist, können die Sämlinge ins Frühbeet pikiert werden.

Sobald der Boden frostfrei ist, können jetzt schon Stauden für den Ziergarten gesetzt werden. Das gilt auch für alle Ziersträucher, für Rosen und Nadelgehölze, weil die Winterfeuchte des Bodens ein mögliches Austrocknen der Wurzeln verhindert.

 

 

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