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| Pflanzen |
| Pflanzenpflege |
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Januar |
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| Ziergarten |
Darüber sollte man sich freuen, denn der
beste Frostschutz für die Pflanzen ist, wenn der Garten unter einer dicken Schneedecke
liegt. Biegen sich aber die Zweige von Bäumen und Sträuchern unter der weißen Pracht,
dann muss der Schnee abgeschüttelt werden, damit sie nicht unter der Last abbrechen.
Hochgefrorene Stauden sollten vorsichtig wieder festgetreten werden. An frostfreien Tagen
können Bäume und Sträucher beschnitten und ausgelichtet werden, jedoch keine
Frühjahrsblüher.
Im Januar kommen oft schon die neuen Saatgutkataloge heraus. Es empfiehlt sich daher,
jetzt schon Überlegungen über die Einplanung und Anzucht von Sommerblumen anzustellen,
ebenso auch den Ersatz älterer Sorten von Stauden, Blütengehölzen, Koniferen und Rosen
durch Neuheiten zu überdenken.
In einem trockenen Winter müssen immergrüne Gehölze gelegentlich gegossen werden, aber
nur an frostfreien Tagen. Auch um die im Herbst gepflanzten, immergrünen Gehölze
benötigen Pflege. Sie sollten bei frostfreiem Boden noch einmal gründlich gegossen
werden und bei starkem Frost locker mit Sackleinwand umhüllt, damit sie vor
Sonnenbestrahlung geschützt sind.
Das Loch in der Eisdecke des Gartenteiches wird weiter offen gehalten, damit genügend
Sauerstoff zu Tieren und Pflanzen gelangt. Bei geschlossener Schneedecke und anhaltendem
Frost können Vögel gefüttert werden.
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| Gemüsegarten |
Im Gemüsegarten herrscht noch völlige
Winterruhe. Härtere Gemüsesorten wie Rosenkohl und Porree sind in kalten Wintern nicht
winterfest. Deshalb sollten sie ausgegraben und an einer geschützten Stelle wieder
eingeschlagen werden.
Das im Winterquartier lagernde Gemüse ist regelmäßig zu kontrollieren und
auszulesen.
Ein sorgfältig angefertigter Anbauplan, der die richtige Aufteilung der Gemüsearten nach
Fruchtfolge und Erntezeit enthält, hilft Zeit und Geld sparen.
Man rechnet 25 qm pro Familienmitglied, das sind 100 qm für eine 4köpfige Familie. Das
ist die ideale Größe um die Familie das ganze Jahr mit Gemüse zu versorgen. Die Fläche
kann natürlich kleiner sein, wenn nur Kräuter und Tomaten oder Bohnen und Möhren
angebaut werden sollen. Andere mögen nur Kräuter und Zwiebeln, dann rechnet man 5 - 10
qm pro Gemüseesser.
Die Beete sollen nicht mehr als 2,30 m breit sein, damit sie von beiden Seiten gut
bearbeitet werden können. Von der Gesamtfläche sind die Wege abzuziehen, die zwischen
den Beeten etwa 30 cm breit sein sollen. Nur der Hauptweg wird breiter angelegt.
Im Frühbeet oder Kleingewächshaus können gegen Ende des Monats Kresse, Spinat,
Radieschen, Schnittsalat, Stielmus gesät werden. |
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| Obstgarten |
Bei frostfreier Witterung können die Bäume
mit scharfen Sägen, Scheren und Messern beschnitten werden. Bei jungen Obstbäumen ist
der Erziehungs- oder Aufbauschnitt nötig, bei Bäumen mittleren Alters der Erhaltungs-
oder Auslichtungsschnitt und bei älteren der Verjüngungsschnitt. Ältere Obstbäume, die
zwar reich tragen aber deren Früchte relativ klein bleiben, werden verjüngt, indem nach
einem gründlichen Auslichten die gesamte Krone um gut ein Drittel zurückgesetzt wird. In
Verbindung mit einer Düngung kommt es im Frühjahr dann zu kräftigem Neutrieb und
später zur Ausbildung wesentlich größerer Früchte. Boden um die Obstgehölze mit
Stallmist, Torfstreu oder Kompost abdecken.
Im Allgemeinen sind Obstgehölze so hart, dass sie normale Winter gut aushalten.
Gefährdet sind dennoch vor allem Stämme und die unteren Bereiche von Hauptästen, wenn
sie sich im Wechsel von vergleichsweise warmen Sonnentagen und eiskalten Nächten
teilweise erwärmen, wieder gefrieren und das öfters hintereinander. Es kommt zu
Temperaturunterschieden von bis zu 20 Grad. So genannte Frostrisse entstehen, weil der
Stamm regelrecht platzt, sowie Frostplatten an den Südseiten der Stämme, da sich nach
direkter Sonneneinstrahlung die Rinde ablöst. Diese schwer verheilenden Winterwunden
entstehen nicht, wenn spätestens in der ersten Januarhälfte Stämme und größere Äste
mit weißem Anstrich versehen werden um das Sonnenlicht zu reflektieren. Dazu sollten die
im Handel angebotenen Präparate verwendet werden.
Sollen im Nachwinter/Vorfrühling Obstgehölze gepflanzt werden, dann können bei
frostfreiem Boden die Pflanzplätze hergerichtet werden. Wichtig ist vor allem, dass der
Boden gelockert und die Erde mit reichlich Humus aufbereitet wird. Ist der Boden gefroren,
muss diese Arbeit aufgeschoben werden. Keinen Aufschub jedoch duldet die Bestellung der
gewünschten Gehölze in einer guten Gartenbaumschule, damit die ausgesuchten Arten,
Sorten, Unterlagen und Baumformen auch rechtzeitig geliefert werden.
Vorsorge ist gegen Wildverbiss zu treffen und die vorhandene Umzäunung ist auf
Schlupflöcher zu kontrollieren. |
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| Balkon- und
Kübelpflanzen |
| Die Gehölze in Pflanzschalen und
Balkonkästen, sind bei Bedarf zu wässern. Die sich im Winterquartier befindlichen
Balkonblumen und Kübelpflanzen sollten wöchentlich auf Schädlinge untersucht werden.
Ebenfalls ist zu prüfen, ob die Pflanzenerde leicht feucht ist. Vor allem die Geranien
sollten regelmäßig geputzt werden indem die welken Blätter zu entfernen sind. Wer im
Herbst versäumt hat, die Geranien und Fuchsien zurückzuschneiden, sollte dies jetzt
unbedingt machen, um gleichmäßig rund gewachsene Büsche und eine möglichst frühe
Blüte zu erzielen. Balkongärtner können schon jetzt damit beginnen Geranien aussäen. |
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| Geräte, Werkzeuge,
Zubehör |
Die meisten Gartengeräten gehören nicht zu
den überflüssigen Luxusgegenständen, auch dann nicht, wenn sich die Nützlichkeit mit
dem optischen Element verbindet, wie bei das bei Regnern mit einem Wasserspiel der
Fall ist.
Die Gartengeräte sollte man jetzt checken und eventuell reparieren lassen. |
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Gartenjahr |
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