| Die Schädlinge, die sich mit Hilfe ihres
Stechrüssels von Pflanzensäften ernähren, sind mit Insektiziden nur schwer zu
bekämpfen. Denn der Schild, unter dem die Tiere zeitweise leben, besteht aus einer
hornartigen Substanz, die von ihnen selbst abgeschieden wird. Das Schild des Weibchens ist leicht zu erkennen, es lässt sich mit dem
Fingernagel mühelos abkratzen. Unter dem Schild befinden sich die Eier oder Larven so
lange, bis sie sich frei bewegen können. Da der Schild bei chemischen Mitteln schützend
wirkt, hat sich -bei geringem Befall niedrig wachsender Gehölze- eine mechanische
Bekämpfung am besten bewährt. Der Erfolg lässt sich durch wiederholte Kontrollen und
zusätzlicher Behandlung mit ölhaltigen Insektiziden unterstützen. Auch eine
Ausstriebsspritzung bei warmen Witterungsbedingungen im März haben sich teilweise als
erfolgreich erwiesen.
Schildläuse treten an vielen Obst-, Laub- und
Nadelgehölzen auf, sowie an Rosen und Kübelpflanzen, hier bevorzugt am Oleander.
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