| Zwischen Sommer und Herbst ist schon an das
nächste Jahr zu denken. Zuerst kommen die Zwiebeln der vielen Frühlingsblumen in die
Erde, d.h. doppelt so tief legen, wie die Zwiebeln dick sind. Zierlauch und Lilien pflanzt
man zu Polsterstauden und niedrigen Ziergräsern, die den Zwiebelpflanzen nicht die Schau
stehlen. Die Gelegenheit zur Pflanzung von Stauden
ist ebenfalls günstig, zuvor ist aber der Boden gründlich vorzubereiten und mit
Komposterde zu verbessern. Die Stauden sind zu teilen und Kopfstecklinge von wintergrünen
Polsterstauden zu schneiden. Arten mit ungestümen Wachstum, müssen durch Abstechen auf
ihren Platz verwiesen werden, damit sie andere Arten nicht erdrücken.
Auch die ausgesäten Zweijahresblumen wie Stiefmütterchen,
Vergißmeinnicht, Tausendschön und Bartnelke können jetzt gepflanzt werden. Aber die
üblichen Pflegearbeiten dürfen nicht zu kurz kommen. So ist Verblühtes zu entfernen und
die Erde zwischen Rosen sowie Stauden aufzulockern.
Der September eignet sich hervorragend zur Pflanzung
immergrüner Laub- und Nadelgehölze. Da die meisten dieser Gehölze in Containern stehen
ist eine gewisse Garantie für ein sofortiges Weiterwachsen des Wurzelballens gegeben.
Sollte es allerdings im Altweibersommer wochenlang trocken sein, so sollte mit der
Pflanzung auf bessere Witterungsbedingungen gewartet werden. Regnet es nach der Pflanzung
nicht genug, dann ist eine Bodendecke aus Rindenmulch auf der Wurzelscheibe unbedingt
erforderlich.
Hecken von Nadelgehölzen können auch im
September noch geschnitten werden. Da Fichten in den unteren Partien sehr leicht
verkahlen, ist hier besonders auf die Heckenform zu achten, dass diese unten breiter als
oben ist. |