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Gemüsegarten
Aussaat

 

saerolle
Wolf bei OBI
Nicht weiter schlimm, dass feines Saatgut immer zu dicht gesät wird. Wen das ärgert kauft sich einen Säroller.
 
Im Handel gibt es Samen in den verschiedensten Formen, vorgekeimt, pilliert, in Form von Saatbändern, als Gel und natürlich als nackten Samen. Sie alle sollen die Aussaat und Keimung erleichtern.
Aussaaten im Freien sind primär temeperaturabhängig, Eine erfolgreiche Freilandaussaat basiert auf einem warmen, gut vorbereiteten Boden. dennoch ist das Wärmebedürfnis der einzelnen Gemüsesorten sehr unterschiedlich. Mohrrüben, Radieschen, Rettiche, Puffbohnen, Petersilie und viele andere können schon ab Mitte März ausgesät werden, wogegen Gurken, Tomaten, Zucchini und Melonen nicht vor den Eisheiligen auf das Beet sollen.

Die Aussaattechnik lässt sich in drei Verfahren aufteilen, der Reihenaussaat, der Breitsaat oder der Hostsaat. Samen werden, je nach Größe, verschieden tief gesät. Kleine Samen wie Zwiebel etwa 1 cm tief, Kohl 2 cm, Erbsen und Zuckermais 2 - 3 cm und Bohnen, Kürbisse, Gurken und  Melonen  bis zu 3 - 5 cm tief. Es gilt die Faustregel: je größer das Samenkorn desto tiefer soll es in die Erde.

  

Die Reihen- oder Rillensaat ist die übliche Saatmethode für Gemüse. Dabei wird die Rille mit einer Schnur markierte und anschließend mit der Ecke einer Hacke auf die erforderliche Tiefe herausgezogen.
Das Saatgut wird anschließend Korn neben Korn in der Rille ausgebracht, die Erde vorsichtig mit einem Rechen über die Samen geschoben und leicht angedrückt. Zuletzt wird alles leicht, mit einer feinen Brause, gewässert.
Erbsen, frühe Möhren und Sämlinge, erfordern eine bis zu 25 cm breite Rille in der erforderlichen Tiefe.

Breitsaat oder breitwürfiges Säen erfordert etwas Übung und ist bestenfalls für Feldsalat  geeignet. Zudem ist der Samenverbrauch wesentlich höher und das spätere Vereinzeln arbeitsintensiver.
Bei dieser Technik ist der Saatbereich in eine Richtung fein krümelig zu rechen. Danach ist der Samen dünn auszustreuen, der eingesäte Bereich vorsichtig quer zu rechen, um die Samen zu bedecken, und gründlich mit feiner Brause zu wässern.
Bei der Horstsaat werden die großen Samen wie Bohnen und Kürbisse einzeln gesät, indem mit dem Pflanzholz ein kleines Loch in die Erde gedrückt wird.
Dabei ist darauf zu achten, dass der Samen Bodenkontakt hat.

 

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