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| Gemüsegarten |
| Chinakohl Brassica pekinensis |
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Chinakohl zählt schon lange
zu den bekannten Gemüsesorten, der verstärkt im Gemüsegarten angebaut wird. |
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Chinakohl ist eine einjährige Pflanze mit
einem dichten, aufrechten Kopf. Die großen, lockeren, langovalen Blätter haben
hervortretende weiße fleischige Mittelrippen, die sich an der Basis überlappen. Die
Blattfarbe variiert von dunkelgrün bis fast cremeweiß, insbesondere in der Mitte der
Pflanze. Chinakohl ist knackig und mild im Geschmack, da er weniger Senföl als andere
Kohlgemüse enthält. Er wird roh als Salat und gekocht als Gemüse zubereitet, oder
milchsauer vergoren gegessen. Durch seinen hohen Gehalt an Aminosäuren, Vitaminen und
Mineralstoffen ist er beliebtes und wertvolles Herbstgemüse.
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| Aussaat und Pflanzung Chinakohl liebt einen warmen, sonnigen bis halbschattigen Standort
und einen tiefgründig gelockerten, nährstoffreichen Boden. Die Kultur ist ähnlich wie
bei anderen Kohlarten. Die Aussaat kann von Mitte Juni bis spätestens August direkt auf
die Beete im Garten vorgenommen werden. Gewählt wird ein Reihenabstand von etwa 40 cm und
das Saatgut wird jeweils mit 2 - 3 Samen im Abstand von 30 cm ausgelegt. Wichtig ist, dass
die Temperaturen nach der Aussaat ausreichend hoch sind. Sie sollten mindestens 18-20°C
betragen.
In rauen Klimalagen oder bei schwerem Boden kann Chinakohl
auch in Multitöpfen vorkultiviert und die Setzlinge später von Anfang Juli bis Ende
August im Abstand von 30 cm ausgepflanzt werden.
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| Pflege Zum Wachstum benötigt Chinakohl ausreichend Feuchtigkeit und
genügend Nährstoffe. Vor allem zu Beginn der Kultur muss für einen lockeren Boden
gesorgt werden. Die ersten Nachtfröste im Herbst schaden dem Chinakohl nicht, da
ausgewachsene Pflanzen relativ frosthart sind.
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| Schädlinge und Krankheiten Erdflöhe, Kohlfliege, Blattläuse, Kohlweißlingsraupen,
Kohlmottenschildlaus, Kohlhernie, Bakterienfäule, Keimlingskrankheiten
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| Ernte und Lagerung In der Regel kann Chinakohl je nach Sorte etwa 2 - 3 Monate nach der
Aussaat in jedem Stadium geerntet werden, wenn die Köpfe fest geschlossen sind. Denn er
wächst sowohl nach der Ernte der Köpfe als auch als halbreife Pflanze in der
Wachstumsphase wieder nach. Wird im Spätherbst bei Temperaturen unter 5°C geerntet, dann
empfiehlt es sich die Pflanze mit Wurzelballen zu ernten. In Zeitungspapier
eingeschlagen lässt sie sich in gut belüfteten Räumen bei 1 - 5°C einige Zeit
lagern.
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| Verwertung http://www.kochatelier.de/warenkunde.htm
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| Sorten Im Handel werden zwei Sorten angeboten, die in der Kopfform
unterscheiden
Gedrungene Sorten:'Hongkong', 'Tip Top', 'Nagaoka'
Zylindrische Sorten: 'Granat', 'Jade Pagoda', 'Monument' |
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