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Gemüsegarten
Düngen

 

blattsalate Ein nährstoffreicher Gartenboden, mit regelmäßig versorgtem organischem Material, benötigt in der Regel keine zusätzliche Düngergaben. Allerdings ist ein ergänzendes Düngen bei schlechten Böden oder zum Ausgleich von Nährstoffmangel notwendig.
 
Die drei wichtigsten Bodennährstoffe für Gemüse sind Phosphor (P), Stickstoff (N) und Kalium (K). Da Stickstoff laufend aus dem Boden gewaschen wird muss er regelmäßig in Form von organischem Material oder als Mineraldünger gegeben werden.

Die Düngermengen sind den Nährstoffansprüchen und der Wachstumsdauer der einzelnen Gemüsearten anzupassen. Daneben muss allerdings auch die Bodenart berücksichtigt werden. So sollten auf sandigen Böden öfter kleinere Gaben nachgedüngt werden, denn gerade hier wird vor allem der Stickstoff ausgewaschen.

Es empfiehlt sich, die Gesamtdüngermenge in eine Grunddüngung vor der Saat oder der Pflanzung  und in 1 - 2 Kopfdüngergaben aufzuteilen. Der Zeitpunkt der Kopfdüngung richtet sich nach dem Entwicklungsstand der Pflanzen.

Dünger gibt es im Handel sowohl in trockener als auch in konzentrierter flüssiger Form. Er kann nicht nur vor der Aussaat oder Pflanzung als Grunddüngung sondern auch zur Wachstumsförderung als Kopfdüngung gegeben werden.

Im Frühling wird einen Monat vor der Aussaat und Pflanzung mit Stickstoff gedüngt weitere Düngergaben können während der Wachstumsperiode verabreicht werden.
Sollte eine zusätzliche Düngung erforderlich sein, dann empfiehlt sich ein langsam wirkender organischer Dünger.

  

 

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