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Erbsen Pisum sativum

 

Zuckererbsen
Die zur Familie der Schmetterlingsblüher gehörende Erbse wird mit ihren nährstoffreichen Samen schon lange kultiviert.
 

Bei den Erbsen werden drei Typen unterschieden:

Pal- oder Schalerbsen

sind relativ frostresistent und besitzen kugelige, gelbe oder grüne, glattschalige Samenkörner. Bedingt durch die frühe Aussaat ist auch die Ernte relativ früh. Die Samen lassen sich trocknen, lagern und nach dem Aufquellen für Suppen verwenden.

Markerbsen

haben runzelige und eckige Samenkörner, die sehr zuckerhaltig und relativ lange zart bleiben. Die Pflanzen sind im Keimstadium frostempfindlich, weshalb die Aussaat erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen kann.

Zuckererbsen

bilden zarte Hülsen mit kleinen Samenkörnern. Wegen der fehlenden Pergamenthaut werden sie nicht zäh und können komplett mit den Hülsen verzehrt werden.

  

Aussaat und Pflanzung

Die buschig wachsenden Hülsenfrüchte benötigen einen ausreichend sonnig luftigen Platz und lieben einen humosen, tiefgründigen und gleichmäßig feuchten Boden, wobei jedoch eine Staunässe nicht vertragen wird.

 

Erbsen gehören zu den typischen Saatgemüsen, bei denen die Samen direkt auf die Beete ausgesät werden. Das Saatgut wird in Reihen mit einem Abstand von 40 cm und einem Abstand von 5 cm in der Reihe ausgelegt und gut angedrückt. Nach dem Abdecken mit Erde sind die Reihen etwas festzuklopfen.

 

Pflege

Während der Kultur ist der Boden nach Bedarf zu hacken und gleichmäßig zu gießen. Die Pflanzen bekommen mehr Halt, wenn sie ab einer Höhe von 5 cm angehäufelt werden. Später sind die mittelhohen und hochwachsenden Sorten mit Maschendraht, Netzen oder Reisig zu stützen.

 

Schädlinge und Krankheiten

Thripse, Raupen des Erbsenwicklers, Erbsenblasenfüße
Echter Mehltau, Umfallkrankheiten, Stamm- und Wurzelfäule, Stecklingsfäule

 

Ernte

Bei einer Kulturdauer von etwa 8 - 12 Wochen wird je nach Aussaattermin, Art und Sorte etwa gegen Ende Mai mit der Ernte begonnen. Es wird immer wieder durchgepflückt, um junge, zarte Erbsen ernten zu können.

 

Verwertung

Pal- oder Schalerbsen

müssen rasch verwertet werden, da überständige Palerbsen rasch mehlig und hart werden. Aber die Samen lassen sich trocknen und in Behältern lagern. Nach dem Aufquellen werden sie für Suppen und Eintopfgerichte verwendet.

Markerbsen

sind sehr zuckerhaltig und bleiben relativ lange zart. Man verwertet sie frisch, zum Einkochen und Einfrieren.

Zuckererbsen

die zarten Hülsen mit kleinen Samenkörnern werden komplett verzehrt, gelten als Delikatesse und sind nicht nur in vielen chinesischen Gerichte zu finden.

 

Sorten

Pal- oder Schalerbsen

'Feltham First', 'Rheinperle', 'Kleine Rheinländerin', 'Schnabel'

Markerbsen

'Grando', 'Markana', Maxigold', 'Sprinter', 'Salout'

Zuckererbsen

'Frühe Heinrich', 'Sugar Bon', Nofilia', 'Rheinischer Zucker', 'Zuga', 'Norli'

 

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