garten1.gif (7335 Byte)
Home
Gartenanlage
Gartenbereiche
Bauliche Elemente
Wohnen im Garten
Balkongarten
Kuebelpflanzen
Rasen
Ziergarten
Wassergarten
ObstgartenGemuesegartenkraeutergarten.gif (3028 Byte)
Pflanzen
Gartenjahr
GartengeraeteElektrogeraetePflanzenschutzSammelsurium

 

 

 

 

Gemüsegarten
Meerrettich Armoracia rusticana

 

Meerrettich Der aus Südosteuropa und Westasien stammende Meerrettich gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist eine mehrjährige krautige Pflanze.
Die Pflanze bildet im ersten Jahr eine kräftige vielköpfige Wurzel. Aus den Wurzeln entwickelt sich eine Blattrosette mit langgestielten, ungeteilten, leicht gewellten und gekerbten Blättern. Die als Stangen bezeichnete Wurzeln werden im erwerbsmäßigen Anbau nur einjährig kultiviert und zum Verzehr genutzt. Die Stangen sind außen braun, innen weiß bis weißgelb und sehr fest.

Meerrettich liebt einen sonnig bis halbschattigen Standort, einen nährstoffreichen, tiefgründig gelockerten Boden, der über ein gutes Wasserangebot verfügen sollte.
 

Aussaat und Pflanzung

Meerrettich wird über Wurzelstecklinge, die sogenannten Fechser vermehrt. Vor dem Pflanzen Mitte März bis Mitte April werden die etwa 30 cm langen fingerdicken Fechser so tief schräg in die Erde gelegt, dass das obere Ende etwa 1 cm mit Erde bedeckt ist. Als Reihenabstand sind 80 cm, in der Reihe 30 cm üblich. Damit Ober- und Unterseite beim Pflanzen nicht verwechselt werden, ist das Kopfende gerade und das untere Ende schräg abzuschneiden. Auch sind mit Ausnahme der oberen und unteren 3 cm sämtliche Seitenwurzeln und Knospen mit einem Tuch abzureiben, damit sich dort keine Austriebe bilden.
 

Pflege

Der Fechser ist bis zum Einwurzeln vor allem bei Trockenheit ausreichend zu wässern und der Boden gut zu lockern. Ende Mai bis Mitte Juni -bei etwa 8 bis 10 cm langen Austrieben- sind die Köpfe aller Fechser freizulegen und die Seitenhiebe bis auf den Stärksten auszubrechen, damit keine die Qualität beeinträchtigenden mehrköpfigen Stangen entstehen. Danach sind die Fechser wieder mit Erde zu bedecken

Schädlinge und Krankheiten

Erdflöhe, Blattkäfer, Kohlfliegen, Kohlmotten;
Viruskrankheiten, Meerrettichschwärze, Weißer Rost;
 

Ernte

Geerntet werden die Stangen bevorzugt von September bis April, solange der Boden offen ist. Zu früh geerntete Stangen schmecken nach längerer Lagerzeit häufig bitter. Bei der Ernte sollten möglichst wenig Wurzelreste im Boden verbleiben, damit im Frühjahr nicht zu viele Meerrettichpflanzen neu austreiben. Nach der Ernte sind Blattreste sowie Fechser zu entfernen und die Stangen zu putzen.
 

Verwertung

Frisch gerieben zu pikanten Saucen und Fleischgerichten, oder in Scheiben geschnitten, zu eingelegte Gurken und Rote Bete.

Sorten

Unterscheidbare Sorten wie bei anderen Gemüsearten gibt es nicht.

 

 

Atelierline | Kochatelier | Wohnatelier | Dekoatelier | Gartenatelier | Hobbyatelier | Putzatelier | Witzatelier

  Impressum | Werbung | Sitemap