| Die Mischkultur ist ein aufeinander
abgestimmter Fruchtwechsel innerhalb des Gartenjahres. Dabei werden beim Anbau
verschiedener Gemüsearten immer solche Arten zusammengefasst, die in ihrem Aussaat- und
Pflanztermin zusammenpassen, wobei eine unterschiedliche Reifedauer und Erntezeit keine
Rolle spielt. Werden dagegen Gemüsepflanzen zwischen andere, schon auf dem Beet stehende
Gemüsearten gepflanzt oder gesät, dann spricht man in diesem Fall von einer
Zwischenkultur.
Bei der Kultivierung verschiedener Gemüsearten zu gleicher
Zeit ist zu berücksichtigen, dass manche Gemüsearten sich in der Entwicklung
begünstigen, andere dagegen sich nachteilig beeinflussen.
Kohlgewächse und Kopfsalat harmonieren, -bis auf
Kartoffeln, Knoblauch und Zwiebeln-, mit fast allen Gemüsesorten. Petersilie und Sellerie
passen nicht zu Kopfsalat, ebensowenig Erbsen und Buschbohnen, Lauch und Stangenbohnen
oder Kartoffeln oder Tomaten. Dagegen werden Buschbohnen, Salat und Porree durch
Möhren in der Entwicklung gefördert. |
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| Positiv ist auch, dass durch bestimmte
Kombinationen Krankheiten und Schädlinge von den Beeten ferngehalten werden. So schützen
sich Möhren und Zwiebeln gegenseitig vor der Zwiebel-, beziehungsweise Möhrenfliege und
Kohlarten und Radieschen sollen nicht von Erdflöhen befallen werden, wenn in
unmittelbarer Nähe Schnitt- oder Kopfsalat angebaut wird. Außerdem werden die
Nährstoffe besser genutzt, wenn Tiefwurzler neben Flachwurzlern, Starkzehrer neben
Schwachzehrern stehen. |