| Gemüsegarten |
| Rhabarber Rheum rhaponticum |
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Bei dem zur Familie der Knöterichgewächse
gehörenden Rhabarber handelt es sich um eine mehrjährige Staude. |
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| Die Staude mit ihren fleischigen Wurzeln und
Stielen wird 40 - 90 cm hoch. Sie hat große grüne, am Rand gewellte Blätter, die jedoch
durch ihren hohen Gehalt an giftigen Stoffen, vor allem Oxalsäure, ungenießbar
sind. |
| Aussaat und Pflanzung Die Stauden lieben einen sonnig bis halbschattigen Standort und
einen tiefgründigen, nährtsoffreichen, humosen Boden. Rhabarber wird in der Regel durch
etwa 10 cm dicke Teilstücke , der fleischigen Wurzelstöcke mit mindestens zwei bis drei
Knospen vermehrt. Gepflanzt wird im Frühjahr oder Herbst. Bei leichten Böden müssen die
Knospen dicht unter der Erdoberfläche sein, bei dichten schweren Böden schauen die
jungen Triebe gerade aus dem Boden.
Zum Frühtreiben werden die ruhenden Knospen im Februar mit Stroh oder Blättern abgedeckt
und einem Eimer, Kiste oder speziellen Treibtopf überstülpt.
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Zum Teilen wird der Wurzelstock -sobald die
Blätter abgestorben sind- aufgenommen, mit dem Spaten oder einem scharfen Messer glatt
durchgeschnitten und mit einem Pflanzabstand von etwa 90 cm wieder eingepflanzt.
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| Pflege Im
Herbst oder Frühjahr empfiehlt sich das Auftragen einer dicken Schicht Kompost. Da der
Wasserbedarf der Stauden sehr hoch ist, muss vor allem während der Hauptwachstumszeit
ausreichend gewässert werden, dabei ist jedoch eine Staunässe zu vermeiden. Nach der
letzten Ernte Anfang Juli sind die Pflanzen nochmals gut zu düngen und zu wässern.
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| Schädlinge Die Pflanzen können von Hallimasch, Kronenfäule und Viren befallen werden.
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| Ernte Ab
dem zweiten Jahr nach der Pflanzung werden die dicken Blattstiele im Frühsommer geerntet,
wobei an der Staude immer ausreichend Stiele stehen bleiben müssen, damit sich die
Pflanze sich stets regenerieren kann.
Die reifen Stiele sind so zu ernten, indem jeder einzelne unten angefasst, dabei nach
außen gedreht und nach oben weggezogen wird.
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| Verwertung Obwohl er zum Gemüse zählt, werden die Stiele meist wie Obst zu Marmelade,
Kompott, Saft, Suppen, Süßspeisen und Kuchen verarbeitet.
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| Sorten 'Holsteiner
Blut', 'The Sutton' |
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