garten1.gif (7335 Byte)
Home
Gartenanlage
Gartenbereiche
Bauliche Elemente
Wohnen im Garten
Balkongarten
Kuebelpflanzen
Rasen
Ziergarten
Wassergarten
ObstgartenGemuesegartenkraeutergarten.gif (3028 Byte)
Pflanzen
Gartenjahr
GartengeraeteElektrogeraetePflanzenschutzSammelsurium

 

 

 

Gemüsegarten
Rhabarber Rheum rhaponticum

 


Bei dem zur Familie der Knöterichgewächse gehörenden Rhabarber handelt es sich um eine mehrjährige Staude.
Die Staude mit ihren fleischigen Wurzeln und Stielen wird 40 - 90 cm hoch. Sie hat große grüne, am Rand gewellte Blätter, die jedoch durch ihren hohen Gehalt an giftigen Stoffen, vor allem Oxalsäure,  ungenießbar sind.

  

Aussaat und Pflanzung

Die Stauden lieben einen sonnig bis halbschattigen Standort und einen tiefgründigen, nährtsoffreichen, humosen Boden. Rhabarber wird in der Regel durch etwa 10 cm dicke Teilstücke , der fleischigen Wurzelstöcke mit mindestens zwei bis drei Knospen vermehrt. Gepflanzt wird im Frühjahr oder Herbst. Bei leichten Böden müssen die Knospen dicht unter der Erdoberfläche sein, bei dichten schweren Böden  schauen die jungen Triebe gerade aus dem Boden.
Zum Frühtreiben werden die ruhenden Knospen im Februar mit Stroh oder Blättern abgedeckt und einem Eimer, Kiste oder speziellen Treibtopf überstülpt.

Zum Teilen wird der Wurzelstock -sobald die Blätter abgestorben sind- aufgenommen, mit dem Spaten oder einem scharfen Messer glatt durchgeschnitten und mit einem Pflanzabstand von etwa 90 cm wieder eingepflanzt.
Pflege

Im Herbst oder Frühjahr empfiehlt sich das Auftragen einer dicken Schicht Kompost. Da der Wasserbedarf der Stauden sehr hoch ist, muss vor allem während der Hauptwachstumszeit ausreichend gewässert werden, dabei ist jedoch eine Staunässe zu vermeiden. Nach der letzten Ernte Anfang Juli sind die Pflanzen nochmals gut zu düngen und zu wässern.

Schädlinge

Die Pflanzen können von Hallimasch, Kronenfäule und Viren befallen werden.

 

Ernte

Ab dem zweiten Jahr nach der Pflanzung werden die dicken Blattstiele im Frühsommer geerntet, wobei an der Staude immer ausreichend Stiele stehen bleiben müssen, damit sich die Pflanze sich stets regenerieren kann.
Die reifen Stiele sind so zu ernten, indem jeder einzelne unten angefasst, dabei nach außen gedreht und nach oben weggezogen wird.

 

Verwertung

Obwohl er zum Gemüse zählt, werden die Stiele meist wie Obst zu Marmelade, Kompott, Saft, Suppen, Süßspeisen und Kuchen verarbeitet.

 

Sorten

'Holsteiner Blut', 'The Sutton'

 

Atelierline | Kochatelier | Wohnatelier | Dekoatelier | Gartenatelier | Hobbyatelier | Putzatelier | Witzatelier

  Impressum | Werbung | Sitemap