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Gemüsegarten
Stangenbohnen Phaseolus vulgaris var. vulgaris

 

stangenbohnen Stangenbohnen bringen nicht nur monatelang einen reichen Ernteertrag, die Pflanzen mit ihren auffällig schönen Schmetterlingsblüten sehen auch recht malerisch aus. Darüber hinaus eignen sie sich ausgezeichnet als Sichtschutz oder zur Begrünung von Zäunen, Lauben oder Balkonen.
Stangenbohnen sind bis zu 3 m hoch rankenden Pflanzen, die einen warmen, sonnigen und windgeschützten Standort lieben. Sie vertragen weder Trockenheit noch anhaltende Nässe und benötigen einen tiefgründigen, humusreichen Boden.

  

Aussaat und Pflanzung

Vor der Aussaat muss ein Stangengerüst in Form von Holz oder Metall als Rankhilfe für die Pflanzen gebaut werden.

Als Gerüste empfehlen sich verschiedene Möglichkeiten, entweder ein Stab senkrecht in den Boden gerammt


oder wigwamförmig, aus 5-6 zeltartig angeordnete, in die Erde gesteckte Stangen, die oben miteinander verbunden sind
oder aus schräg stehenden Stangen mit sich überkreuzenden Enden und einer waagrechten darüber befestigten Stabilisierungslatte errichtet. Als Standweite zwischen den Stützen haben sich 100x50 cm oder 100x60 cm als ideal erwiesen.

Der Saattermin hängt von der Lage des Gartens und der Witterung ab. Der Boden sollte ausreichend erwärmt sein und mindestens 10° C haben. Ausgesät wird in Horsten, wobei pro Stange ringsum sechs bis acht Körner in den Boden kommen. Der Abstand der Horste in der Reihe sollte etwa 40 cm betragen und zwischen den Reihen 60 cm. Sobald die Pflanzen 15 cm hoch werden sie angehäufelt und die Triebe zu den Kletterhilfen geleitet.
Pflege

Der gemulchte Pflanzenbereich darf niemals ganz austrocknen. Er muss vor allem während der Blütezeit gleichmäßig gegossen werden, wobei jedoch eine Staunässe zu vermeiden ist. Herunterhängende Triebe sind vorsichtig entgegen dem Uhrzeigersinn aufzubinden, so dass die Bohnen gut gedeihen können.

Schädlinge und Krankheiten

Schnecken, Bohnenfliege, Schwarze Bohnenlaus, Spinnmilben, Thripse
Blattfleckenkrankheit, Brennfleckenkrankheit, Viruserkrankungen

Ernte

Stangenbohnen können etwa 10 Wochen nach der Aussaat geerntet werden. Ab Reifebeginn wird fortlaufend bis in den Herbst durchgepflückt. Dabei dürfen jedoch die Ranken nicht beschädigt oder abgerissen werden.

 

Verwertung

Die Hülsen sind roh ungenießbar, da sie Giftstoffe enthalten, die erst beim Erhitzen unwirksam werden. Stangenbohnen werden gekocht als Gemüse oder Salat verwendet. Sie können auch eingefroren, eingekocht und eingelegt werden.

 

Sorten

Grünhülsige Stangebohnen wie 'Neckarkönigin', 'Hiltrud', 'Rakker'
Gelbhülsige Wachsbohnen wie 'Juwagold', 'Rheingold', 'Goldhilde'
Blauhülsige Stangenbohnen wie 'Blauhilde#, 'Blauhülsiger Speck'

 

 

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