| In der Regel empfiehlt es sich selten, aber
stark als oft und zu wenig zu wässern. Ausnahme sind nur sehr junge Pflanzen, die leichte
und häufige Wassergaben benötigen. Beim Wässern ist immer die Pflanze an der Basis zu
gießen und zwar abends, wenn die Verdunstung geringer ist, so dass die Pflanzen vor der
Nacht noch abtrocknen können. Grundsätzlich gilt, dass niemals gegossen werden sollte,
wenn die Sonne hoch am Himmel steht.
Junge pflanzen müssen mit einer Kanne mit feiner Brause
gegossen werden, meistens reicht diese auch für eine kleine Gemüsegartenfläche aus.
Für größere Flächen ist ein Schlauch mit regulierbarem Wasserstrahl empfehlenswert.
Praktisch ist auch ein Sickerschlauch der zwischen die Pflanzen gelegt wird, dabei dringt
das Wasser bis zu den Pflanzenwurzeln in den Boden ein.
Bei Gemüsepflanzen gibt es unterschiedliche Phasen in
denen sie gewässert werden müssen. Blatt- und Salatgemüse ist häufig zu wässern.
Allerdings in der Zeit zwischen 10 Tagen und 3 Wochen vor der Reife werden -nur bei
großer Trockenheit- Wassergaben von 20 l pro qm benötigt. Außerhalb dieser Phase ist
bei trockenem Wetter die halbe Menge einmal wöchentlich ausreichend.
Bei Fruchtgemüse dagegen ist die Phase der Blüten-,
Früchte- und Schotenbildung wichtig. Hier wird in Trockenperioden wie beim Blattgemüse
gewässert. Außerhalb dieser Zeit ist nicht zu stark zu wässern, damit der Blattwuchs
nicht auf Kosten der Früchte gefördert wird.
Die Wurzelgemüse sind während der Wachstumsperiode nur
mäßig zu gießen, jedoch sind die Wassergaben zu erhöhen, sobald die Wurzeln
anzuschwellen beginnen. |