| Gemüsegarten |
| Zuckerhut Cichorium intybus var. foliosum |
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Der in Italien beheimatete Zuckerhut gehört
zur Familie der Korbblütler. |
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| Die Pflanze verdankt ihren Namen der festen,
hellgrünen, kegelförmigen Kopfform, die an einen Zuckerhut erinnert und sich erst im
Spätherbst schließt. Die Blätter sind etwas in sich gekraust und haben gewellte
Ränder. Zuckerhut, ein Mittelzehrer- liebt einen
sonnig bis halbschattigen Standort und einen humusreichen, lockeren Boden.
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| Aussaat und Pflanzung Die Kultur wird ausschließlich als Saatgemüse durchgeführt.
Ausgesät wird ab Mitte Juni bis Mitte Juli in Reihen von 35 cm Abstand direkt ins
Freiland. Etwa zwei Wochen nach der Keimung werden die Sämlinge auf 35 - 40 cm
vereinzelt.
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| Pflege Besondere Pflegebedingungen sind nicht zu beachten. Neben dem Hacken
und ausreichenden Wassergaben an trockenen Tagen können, je nach Beschaffenheit des
Bodens, ein bis zwei Düngergaben verabreicht werden.
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| Schädlinge und Krankheiten Erdraupen.
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| Ernte Geerntet werden die Köpfe ab Oktober, die dann direkt über dem
Boden abgeschnitten werden. In rauen Lagen wird ab Mitte November das ganze Beet
abgeerntet. Die Köpfe werden mit den Wurzelballen ausgegraben und an einem kühlen,
dunklen Ort in feuchtem Sand oder Erde eingelagert. Auch in Zeitungspapier eingewickelt
und kühl aufbewahrt hält sich Zuckerhut einige Wochen frisch.
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| Verwertung Zuckerhut wird roh als Salat, gedünstet oder überbacken als
Gemüse zubereitet
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| Sorten 'Jupiter', 'Zuckerhut Kristallkopf', 'Radunja', 'Pluto';
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