| Kräutergarten |
| Liebstöckel Levisticum officinale |
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Der Liebstöckel ist in Südeuropa beheimatet
und gehört zur Familie der Doldenblütler. |
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| Die mehrjährige, große reich beblätterte,
etwa 150 - 200 cm hohe Staude hat einen kräftigen, verzweigten Wurzelstock. Die hohlen
Stängel verzweigen sich im oberen Bereich und sind mit sehr großen, glänzend
dunkelgrün gefederten Blättern besetzt. Im Sommer bis Hochsommer die Pflanze
schirmartige Dolden kleiner gelber Blüten. Die
Pflanze benötigt einen nährstoffreichen Boden und einen sonnig bis halbschattigen
Standort.
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| Aussaat und Pflanzung Aussaat an Ort und Stelle ab Ende April. Für einen normalen
Haushalt reicht eine Pflanze, daher lohnt sich eine Anzucht aus Samen kaum. Eine
Vermehrung durch Teilung empfiehlt sich nicht, es können jedoch Wurzelstecklinge
geschnitten werden.
Wie alle Doldenblütler ist auch Liebstöckel stark
selbstunverträglich, deshalb sollen Anbaupausen von 4 - 5 Jahren eingelegt werden.
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| Pflege Die Pflanze bedarf regelmäßigen Wassergaben und darf nicht
austrocknen.
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| Schädlinge Blattläuse
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| Ernte Geerntet werden während der ganzen Wachstumsperiode laufend die
frischen Blätter, die nicht zu derb sind. Auch zum Trocknen sind nur weiche Blätter zu
verwenden.
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| Verwertung Die Staude mit den aromatisch duftenden Blättern und hellgelben
Blüten wird auch Maggikraut genannt. Die Blätter werden fast immer frisch verwendet,
für Suppen, Eintöpfe, Brühen, Gemüsesalate und Schmorbraten.
Tipp:
Es kann in den Gerichten mitgekocht werden, sollte aber
sparsam dosiert werden, da dieses Kraut eine starke Würzkraft hat.
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| Sorten Sorten im eigentlichen Sinne gibt es nicht nur Formengemische wie
'Mittelgrobblättriger' |
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