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Kräutergarten
Majoran Origanum majorana

 

majoran Der im Mittelmeerraum beheimatete Majoran gehört zur Familie der Lippenblütler und ist eigentlich ein mehrjähriges Gewürz- und Heilkraut, das keine Kälte übersteht und daher einjährig kultiviert wird.
Die Pflanze wird mit ihren harten, holzigen Stängeln bis zu 25 cm hoch und ist im Sommer mit Büscheln kleiner, zierlicher weißer, mauve- oder lilafarbenen Blüten übersät. An den Stängeln sitzen kleine, kurzgestielte, eiförmige Blätter, die beidseitig graufilzig behaart sind.

Majoran liebt einen sonnig warmen Standort und einen humusreichen Boden, der tiefgründig gelockert und durchlässig sein sollte.
 

Aussaat und Pflanzung

Ausgesät wird ab Mitte Mai an einem geschützten, sonnigen Freilandplatz. Eine Vorkultur ist möglich ab März auf der Fensterbank oder im Frühbeet in Schalen mit Anzuchterde. Die Samen werden nur dünn mit Erde bedeckt. Ende Mai werden die Sämlinge im Abstand von 20 - 30 cm ausgepflanzt. Es ist üblich, je Pflanzstelle zwei Pflanzen zu setzen.
Topfkultur ist möglich.
 

Pflege

Bei der Pflanze ist vor allem Staunässe zu vermeiden ist. Ein regelmäßiges Hacken und Jäten begünstigt das Wachstum.
 

Schädlinge und Krankheiten

Erdraupen, Blattläuse, Springwanzen, Bodenpilze
 

Ernte

Geerntet werden den Sommer über die frischen Blätter. Zum Trocknen empfiehlt es sich den Majoran kurz vor der Blüte zu ernten.
 

Verwertung

Er ist eine italienische Spezialität. Es ist das klassische Fleischgewürz, besonders zu Hackbraten, als Leberwurstgewürz unentbehrlich. Aber auch zu Geflügel, Saucen und Kartoffelklöße.

Tipp:

Die Blätter nur in geringen Mengen mitkochen, weil das Gericht sonst zu intensiv schmeckt.
  

Sorten

Im eigentlichen Sinne wird das Saatgut nach Herkunft unterschieden wie 'Deutscher Majoran', 'Französischer Majoran', 'Ägyptischer' oder 'Marcelka'.

 

 

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