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Kräutergarten
Wässern

www.garpa.de
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In der Regel erfordern nur Aussaaten und junge Gewürzpflanzen regelmäßig Wassergaben.
 
Im allgemeinen vertragen die meisten Kräuter Trockenheit besser als Nässe. Eine Ausnahme sind die heimischen Gewächse wie Schnittlauch, Kümmel, Beinwell, Engelwurz und Pfefferminze. Sie lieben ebenso wie Liebstöckel, Petersilie und Borretsch einen tiefgründigen, feuchten Humus. Wie oft gegossen werden muss ist von verschiedenen Faktoren abhängig. So sind nicht nur bei sommerlicher Hitze größere Wassermengen notwendig, auch ein sehr sandiger und durchlässiger Boden erfordert mehr Feuchtigkeit.

Gegen Leitungswasser sind die robusten Kräuter wenig empfindlich, allerdings empfiehlt es sich die Pflanzen mit ihren sonnenwarmen Blättern keinem Kälteschock  auszusetzen. Besser ist das Gießwasser in Kannen abzufüllen und so der Tagestemperatur anzugleichen. Außerdem sollte möglichst am frühen Vormittag gegossen werden, damit die Blätter schneller abtrocknen und weniger von Pilzkrankheiten befallen werden. Denn in der Mittagssonne können Wassertropfen wie Brenngläser die Sonnenstrahlen einfangen und somit Verbrennungsschäden verursachen. Und ein spätes Wässern kann zu Fäulnis führen, wenn die Frühlingsnächte kühl oder sogar frostig sind.

Sinnvoll ist es den freien Boden zwischen den Pflanzen öfter zu lockern oder mit einer Mulchschicht zu bedecken. Auf diese Weise wird nicht nur die Verdunstung reduziert, es muss auch weniger gegossen werden.

  

 

 

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