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Kübelpflanzen
Fuchsie Fuchsia

  

Fuchsie Die Fuchsie, eine der klassischen Kübelpflanzen, stammt aus Mittel- und Südamerika. Sie zählt zu den beliebtesten Balkonpflanzen. Die Anzahl der verfügbaren Fuchsiensorten unwahrscheinlich groß. Sie alle haben die typischen hängenden Blüten mit langem Kelch, abstehenden Kelchblättern und um die Staubfäden gelegten Blütenblätter.
Neben den kleinwüchsigen Formen gibt es buschige und hochstämmige Arten, mit ein- oder mehrfarbigen Blüten, die teilweise bizarre Formen haben. Die meisten hier bei uns kultivierten Pflanzen werden als Kübel- oder Topfpflanzen gehalten.

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Standort und Pflege

Von einigen Ausnahmen abgesehen bevorzugen die meisten Fuchsien einen schattigen bis halbschattigen Platz. Ab Mitte Mai kommen sie ins Freie auf den Balkon oder die Terrasse. Die Pflanzen müssen vor starkem Wind und vor heftigen Regengüssen geschützt aufgestellt werden. Während der Wachstumsperiode im Sommer sind sie reichlich zu gießen und zu düngen, so dass der Boden feucht, aber nicht nass ist. Gießen sollte man wöchentlich mit Flüssigdünger, vom Austrieb im Frühjahr bis in den Herbst. Wird beim Umtopfen ein Langzeitdünger verwendet, dann ist spätestens nach drei Monaten mit dem regelmäßigen Düngen zu beginnen. Richtig in Form geschnitten werden die Fuchsien am besten im Mai/Juni, wenn sich im Freien neue Triebe bilden. Beim Zurückschneiden der Triebspitzen ist allerdings darauf zu achten, dass mindestens drei Blätter stehen bleiben.
Überwintern

Im Winter müssen sie vor dem ersten Frost eingeräumt werden und in einem kühlen, hellen oder dunklen frostfreien Raum bei 4 bis 8 Grad überwintern. Die Triebe sind um etwa ein Drittel zu kürzen und sowohl die restlichen Blüten als auch die locker sitzenden Blätter zu entfernen. In der Folgezeit sind sie alle zwei bis drei Wochen zu gießen, die Wurzelballen dürfen nie ganz austrocknen.
Umtopfen

Jährlich im Frühjahr, wenn die Pflanzen neue Triebe bilden, müssen sie umgetopft werden. Sie werden in eine leicht saure, nährstoffreiche Erdmischung gesetzt, die aus zwei Drittel Blumenerde, einem Drittel guter Gartenerde und 5 g Langzeitdünger pro Liter Erde besteht.
Vermehrung

Fuchsien lassen sich leicht durch Stecklinge vermehren. Diese können zu jeder Jahreszeit genommen werden. Dazu wird ein Triebstück mit der Spitze und drei gesunden Blattpaaren unter einem Knoten abgeschnitten und in Töpfchen mit feuchter Anzuchterde gesetzt. Bei Bodenwärme wurzeln die Stecklinge schnell. Ist der Ballen dicht durchwurzelt, dann werden die jungen Fuchsien in größere Töpfe umgepflanzt.
Krankheiten und Schädlinge

Blattrandkäfer, Grüne Blattläuse, Weiße Fliegen, Spinnmilben und Grauschimmel können zum Problem werden. Beim ersten Anzeichen von Rost müssen die infizierten Blätter entfernt werden und notfalls mit einem systemischen Fungizid besprüht werden.

 

 

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