Standort und Pflege
Die Hanfpalme liebt ein durchlässiges leicht saures Substrat, ältere Exemplare kommen
auch mit reiner Gartenerde aus. Der Wasserbedarf ist
gering, wobei der Ballen nur mäßig feucht gehalten werden soll. Das Wasser darf nicht zu
kalkhaltig sein, da dies der Pflanze schadet. Auch die Nährstoffgaben sind eher gering zu
dosieren, denn Palmen brauchen nicht viel. Außerdem sollten sie auch nicht übermäßig
schnell wachsen, sondern eher langsam, damit sie Frösten besser standhalten kann. Die
Pflanze erfordert nur in der Zeit von Wachstumsbeginn bis Juli alle zwei Wochen kleine
Düngergaben.
Im Sommer bevorzugt sie einen möglichst sonnigen Standort,
lässt sich aber auch im Halbschatten kultivieren.
Am besten wächst sie bei 15 bis 20 °C. Temperaturen, wie
sie in Mitteleuropa üblich sind, bekommen ihr deshalb recht gut. Bei sehr hohen
Temperaturen stellt sie das Wachstum zeitweilig ein.
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| Überwintern Die Hanfpalme verbringt nicht nur den Sommer gerne im Freien,
sondern auch den Winter. Ganz ohne Winterschutz sie jedoch der kalten Jahreszeit
ausgesetzt sein, denn nicht die Kälte allein ist ausschlaggebend, sondern auch die
Nässe. Und die kann das Herz der Palmen, aus der die Blätter entspringen, zum Faulen
bringen. Bei trockener Witterung sind die Wedel zusammenzubinden, die Zwischenräume mit
trockenem Heu oder Stroh auszustopfen, und den ganzen Schopf mit mehrfachen Lagen
Noppenfolie zu verhüllen. Die Folie hält nicht nur Nässe ab, sondern isoliert zugleich
und das Füllmaterial verhindert, dass die Blätter verbrennen oder zu stark erhitzt
werden.
Auch als Kübelpflanze kann sie im Winter draußen an einem
geschützten Ort stehen, solange keine Nachtfröste unterhalb -10 °C angekündigt werden.
Die Bodentemperatur darf allerdings nicht unter -5 °C absinken. Darum ist es wichtig, den
Bereich der Wurzeln besonders gut zu schützen mit einer hohen Humusauflage, bestehend aus
Laub-Kompost-Gemisch oder Laub-Mist-Gemisch.
Viele Palmen können sich auch ausreichend an das Klima gewöhnen, um mit dem Winter
zurechtzukommen.
Für die Überwinterung als Kübelpflanze im Haus, hier
genügt ein einigermaßen heller, kühler Raum. Bei Temperaturen bis maximal 5 °C darf es
auch dunkler sein.
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