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Kübelpflanzen
Hanfpalme Trachycarpus fortunei

      

Hanfpalmen Es gibt Palmenarten wie die Hanfpalme, die  sehr gut als Kübelpflanzen gedeihen. Im Weinbauklima und an besonders geschützten, warmen Stellen lassen sie sich auch bei uns als Freilandpflanze kultivieren.

 

       
 
Die Hanfpalme Trachycarpus fortunei ist eine sehr robuste, aus dem asiatischen Hochgebirge  stammende Pflanze, wo sie stellenweise noch in über 2000 Metern Höhe anzutreffen ist. Dank ihrer gewissen Härte gehört sie zu den Palmen, die in Europa am nördlichsten als Freilandpflanze überleben kann. Besonders in der Südschweiz ist sie häufig anzutreffen. Die eher langsamwachsende Pflanze erreicht eine Höhe von über 10 m. Die kräftigen Blätter sind bis an die Blattbasis eingeschnitten und der Stamm ist mit braunen Fasern bedeckt.
 
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Standort und Pflege

Die Hanfpalme liebt ein durchlässiges leicht saures Substrat, ältere Exemplare kommen auch mit reiner Gartenerde aus.

Der Wasserbedarf ist gering, wobei der Ballen nur mäßig feucht gehalten werden soll. Das Wasser darf nicht zu kalkhaltig sein, da dies der Pflanze schadet. Auch die Nährstoffgaben sind eher gering zu dosieren, denn Palmen brauchen nicht viel. Außerdem sollten sie auch nicht übermäßig schnell wachsen, sondern eher langsam, damit sie Frösten besser standhalten kann. Die Pflanze erfordert nur in der Zeit von Wachstumsbeginn bis Juli alle zwei Wochen kleine Düngergaben.

Im Sommer bevorzugt sie einen möglichst sonnigen Standort, lässt sich aber auch im Halbschatten kultivieren.

Am besten wächst sie bei 15 bis 20 °C. Temperaturen, wie sie in Mitteleuropa üblich sind, bekommen ihr deshalb recht gut. Bei sehr hohen Temperaturen stellt sie das Wachstum zeitweilig ein.
 

Überwintern

Die Hanfpalme  verbringt nicht nur den Sommer gerne im Freien, sondern auch den Winter. Ganz ohne Winterschutz sie jedoch der kalten Jahreszeit ausgesetzt sein, denn nicht die Kälte allein ist ausschlaggebend, sondern auch die Nässe. Und die kann das Herz der Palmen, aus der die Blätter entspringen, zum Faulen bringen. Bei trockener Witterung sind die Wedel zusammenzubinden, die Zwischenräume mit trockenem Heu oder Stroh auszustopfen, und den ganzen Schopf   mit mehrfachen Lagen Noppenfolie zu verhüllen. Die Folie hält nicht nur Nässe ab, sondern isoliert zugleich und das Füllmaterial verhindert, dass die Blätter verbrennen oder zu stark erhitzt werden.

Auch als Kübelpflanze kann sie im Winter draußen an einem geschützten Ort stehen, solange keine Nachtfröste unterhalb -10 °C angekündigt werden. Die Bodentemperatur darf allerdings nicht unter -5 °C absinken. Darum ist es wichtig, den Bereich der Wurzeln besonders gut zu schützen mit einer hohen Humusauflage, bestehend aus Laub-Kompost-Gemisch oder Laub-Mist-Gemisch.
Viele Palmen können sich auch ausreichend an das Klima gewöhnen, um mit dem Winter zurechtzukommen.

Für die Überwinterung als Kübelpflanze im Haus, hier genügt ein einigermaßen heller, kühler Raum. Bei Temperaturen bis maximal 5 °C darf es auch dunkler sein.
 

 

 

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