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Kübelpflanzen
Hortensie Hydrangea

  

Hortensie, Copyright W-S Dieser imposante Blütenstrauch mit seinen großen prächtigen Blütendolden ist sowohl in Ost- und Südostasien als auch in Nord- und Südamerika beheimatet. Hortensien zählen zu den auffälligsten Gartengehölzen.
Die strauchigen Arten können in drei Gruppen unterteilt werden, der Hydrangea paniculata -Rispenhortensie, der Hydrangea macrophylla -Bauern- oder Gartenhortensie- und der Hydrangea aspera - Samthortensie-. Daneben gibt es noch eine kletternde Art Hydrangea petiolaris mit Haftwurzeln, die sich bis zu 7 m hochranken kann.

Die Bauernhortensie Hydrangea macrophylla ist nicht nur sehr gut als Kübelpflanze zu kultivieren, sie wird sogar als Zimmerpflanze im Handel angeboten. Ihre Blütenfarben reichen vom reinen Weiß über Rosa, Rot und Blautönungen, wobei die Färbung der Blüten vom Säuregrad des Bodens abhängt.
Sie blühen von Mai bis Ende August, werden aber schon im Februar in blühender Form im Handel angeboten, doch kommen sie dann aus Treibhäusern und sind daher meist empfindlicher. Als Kübelpflanze kultiviert wird sie etwa 150 cm hoch und üppig breit.

 

Standort und Pflege

Bauernhortensien stehen am besten in halbschattiger, eher etwas kühler, aber windgeschützter Lage. Ab Ende Mai, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, können sie auf Balkon oder Terrasse gestellt werden
Vom Frühjahr bis zum Herbst ist die Pflanze täglich mit kalkarmem, weichem Wasser zu gießen und an sehr heißen Tagen sogar zweimal täglich. Jedoch muss nicht nur Staunässe vermieden werden, sondern beim Gießen ist auch darauf zu achten -um Mehltau vorzubeugen-, dass Blüten und Blätter nicht nass werden. Es genügt die Pflanze alle 10 Tage mit kalkarmen flüssigen Düngergaben von März bis August zu versorgen.
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Überwintern

Im Winter müssen die Pflanzen spätestens vor den ersten Frösten eingeräumt werden und in einem dunklen ausreichend belüfteten frostfreien Raum bei 5 bis 10 Grad überwintern. Im Winterquatier erhält die Pflanze nur so viel Wasser, dass die Wurzelballen nie ganz austrocknen.
Anfang März beginnt der Neuaustrieb, dann benötigen die Pflanzen einen helleren, aber ebenfalls kühlen Standort. In der Folgezeit sind sie täglich mit etwas Wasser zu gießen, wobei die Wassergaben stetig zu steigern sind.
Bauernhortensien werden im Nachwinter ausgelichtet, wobei die jeweils ältesten Triebe sowie beschädigtes Holz entfernt wird.
Umtopfen

Alle zwei Jahre ist im Frühjahr ein Umtopfen zu empfehlen, dann werden sie in saure, kalkfreie Erde umgepflanzt.
Vermehrung

Hortensien lassen sich am besten durch Stecklinge vermehren, was sich unter Umständen jedoch als schwierig erweisen kann.
Krankheiten und Schädlinge

Hortensien werden meistens bevorzugt von Blattläusen, Spinnmilben und Pilzen wie Echtem Mehltau, Blattfleckenkrankheiten und Grauschimmel befallen. Mit umweltfreundlichen Präparaten wie Seifen- und Weißölmittel lassen sich diese Schädlinge bekämpfen. Jedoch bei Pilzkrankheiten müssen die befallenen Blüten und Blätter sofort beseitigt werden. Hellgrüne bis hellgelbe Blattverfärbungen beruhen in der Regel auf einen Eisenmangel, der sich mit eisenhaltigen Düngergaben beheben lässt.
Tipp
Im Topf kultivierte Bauernhortensien können nach der Blüte im Garten ausgepflanzt werden. Jedoch sind die Pflanzen in der ersten Zeit nach dem Auspflanzen gut vor Sonne zu schützen und ausreichend mit Wassergaben zu versorgen.

 

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