Standort und Pflege
Im Sommer benötigt der Korallenstrauch einen vollsonnigen, windgeschützten Platz im
Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon. Vom Austrieb im April an sollte zunächst
nur einmal, später 2 bis dreimal pro Woche und ab Mitte Mai täglich gegossen werden.
Außerdem benötigt sie so lange sie wächst und blüht Nährstoffe und sollte
wöchentlich mit Flüssigdünger versorgt werden. Ab etwa Mitte bis Ende August ist das
Gießen nach und nach zu reduzieren, um die Pflanze bereits im Spätsommer auf die
Überwinterung vorzubereiten. Im Winterquartier wird sie dann überhaupt nicht mehr
gegossen. |
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Überwintern
Vor den ersten Frösten kommt sie zum Überwintern in einen dunklen und etwa 10 Grad
kühlen Kellerraum. Die Blätter fallen ab und die Triebe trocknen langsam völlig ein. Um
eine Wurzelfäulnis zu verhindern, sind die Pflanzen während der Ruhepause überhaupt
nicht mehr zu gießen. Diese Trockenresistenz unterscheidet den Korallenstrauch von fast
allen Kübelpflanzen.
Sobald sich im April die ersten grünen Triebe zeigen, wird die Pflanze wieder heller und
wärmer gestellt, und wieder gegossen. |
Umtopfen
Junge Pflanzen sollten alle 2 bis 3 Jahre, ältere können alle 4 bis 5 Jahre umgetopft
werden. Als Substrat lässt sich aus zu gleichen Teilen mit abgelagertem Kompost
vermischte Gartenerde verwenden. Um Staunässe zu vermeiden empfiehlt sich eine 2 bis 3 cm
dicke Drainageschicht auf dem Kübelboden aus mittelfeinem Kies. |
Schnitt
Im Februar nachdem alle Triebe eingetrocknet sind sollten diese etwa 5 bis 10 cm
zurückgeschnitten werden. Während der Blütezeit sollten immer nur die abgeblühten
Zweige entfernt werden. |
Vermehrung
Vermehrt wird im Mai bis Juni durch Stecklinge. Die Triebstecklinge werden einschließlich
etwas Rinde vom Stamm abgeschnitten in einen geheizten Anzuchtkasten gesetzt. Bei 20 bis
25 Grad Bodentemperatur entwickeln sich in wenigen Wochen ausreichend Wurzeln. Wenn sie
sich kräftig entwickelt haben, werden sie umgetopft und wie die Mutterpflanze
weitergepflegt. Bereits im zweiten Jahr nach der Vermehrung beginnen sie zu blühen. |
| Krankheiten und Schädlinge Manchmal können Spinnmilben die Pflanze befallen, ansonsten treten
Krankheiten und Schädlinge kaum auf. Im Winterquartier wird sie überhaupt nicht
gegossen, da dies zu Bodenpilzbefall und Wurzelfäule führen kann.
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