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Kübelpflanzen
Korallenstrauch Erythrina

  

Mit den prachtvollen Blüten gehört er zu den schönsten Sträuchern. Der Korallenstrauch ist in allen tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet.
Von den etwa 100 Arten ist die aus Südamerika stammende Erythrina crista-galli die bekannteste. Die seltsame Blütenform bei dieser Sorte ähnelt einem Hahnenkamm. Wegen der leuchtend korallenroten Blüten heißen diese Pflanzen auch Korallensträucher.
Standort und Pflege

Im Sommer benötigt der Korallenstrauch einen vollsonnigen, windgeschützten Platz im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon. Vom Austrieb im April an sollte zunächst nur einmal, später 2 bis dreimal pro Woche und ab Mitte Mai täglich gegossen werden. Außerdem benötigt sie so lange sie wächst und blüht Nährstoffe und sollte wöchentlich mit Flüssigdünger versorgt werden. Ab etwa Mitte bis Ende August ist das Gießen nach und nach zu reduzieren, um die Pflanze bereits im Spätsommer auf die Überwinterung vorzubereiten. Im Winterquartier wird sie dann überhaupt nicht mehr gegossen.
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Überwintern

Vor den ersten Frösten kommt sie zum Überwintern in einen dunklen und etwa 10 Grad kühlen Kellerraum. Die Blätter fallen ab und die Triebe trocknen langsam völlig ein. Um eine Wurzelfäulnis zu verhindern, sind die Pflanzen während der Ruhepause überhaupt nicht mehr zu gießen. Diese Trockenresistenz unterscheidet den Korallenstrauch von fast allen Kübelpflanzen.
Sobald sich im April die ersten grünen Triebe zeigen, wird die Pflanze wieder heller und wärmer gestellt, und wieder gegossen.
Umtopfen

Junge Pflanzen sollten alle 2 bis 3 Jahre, ältere können alle 4 bis 5 Jahre umgetopft werden. Als Substrat lässt sich aus zu gleichen Teilen mit abgelagertem Kompost vermischte Gartenerde verwenden. Um Staunässe zu vermeiden empfiehlt sich eine 2 bis 3 cm dicke Drainageschicht auf dem Kübelboden aus mittelfeinem Kies.
Schnitt

Im Februar nachdem alle Triebe eingetrocknet sind sollten diese etwa 5 bis 10 cm zurückgeschnitten werden. Während der Blütezeit sollten immer nur die abgeblühten Zweige entfernt werden.
Vermehrung

Vermehrt wird im Mai bis Juni durch Stecklinge. Die Triebstecklinge werden einschließlich etwas Rinde vom Stamm abgeschnitten in einen geheizten Anzuchtkasten gesetzt. Bei 20 bis 25 Grad Bodentemperatur entwickeln sich in wenigen Wochen ausreichend Wurzeln. Wenn sie sich kräftig entwickelt haben, werden sie umgetopft und wie die Mutterpflanze weitergepflegt. Bereits im zweiten Jahr nach der Vermehrung beginnen sie zu blühen.
Krankheiten und Schädlinge

Manchmal können Spinnmilben die Pflanze befallen, ansonsten treten Krankheiten und Schädlinge kaum auf. Im Winterquartier wird sie überhaupt nicht gegossen, da dies zu Bodenpilzbefall und Wurzelfäule führen kann.

 

 

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