An Hilfsmittel haben sich dazu Flaschen- und Kettenzug oder eines der modernen
Hebewerkzeuge bewährt. Bei alten Holzkübeln sind
oftmals der Boden und die unteren Teile der Dauben angefault, so dass diese nicht mehr zu
verwenden sind. Dazu müssen zunächst die Eisenreifen abgeschlagen und danach die Dauben
entfernt werden.
Je nach Art der Pflanze wird nun der Wurzelballen mit einem
scharfen Messer verkleinert oder die Erde mit einem spitzen Holz herausgelöst und der
Ballen aufgelockert.
Vor dem Einsetzen in den neuen Pflanzkübel werden alle
Löcher im Boden mit Topfscherben abgedeckt, darüber kommt eine 2 - 4 cm dicke
Drainageschicht aus Kies oder einem ähnlich groben Material. Die Drainageschicht wird mit
einer dünnen Schicht Sand abgedeckt, bevor die mit einem Langzeitdünger angereicherte
Erde ausgebreitet wird.
Die Pflanze kann nun in ihr neues Behältnis gehoben
werden. Anschließend wird nach und nach rings um den Ballen die vorbereitete Erde so
eingefüllt und angedrückt, dass ringsum ein ausreichend tiefer Gießrand bleibt.
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