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| Kübelpflanzen |
| Lagerstroemie Lagerstroemia |
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Dieses in Südostasien, Nordaustralien und
anderen tropischen und subtropischen Gebieten beheimatete Blütengehölz kommt in etwa 50
verschiedenen Arten vor. |
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| In den Mittelmeerländern ist sie weit
verbreitet und gestaltet dort Gärten und Parkanlagen. Die Lagerstroemie hat sich hier als
Kübelpflanze wegen des unzureichenden und teilweise kühlen Klimas noch nicht durchsetzen
können. Die Sommer sind hier zu kurz, so dass sich Blüten nicht voll entfalten können.
Dennoch kann sie in warmen Gegenden und bei einem Platz in Südlage, möglichst an einer
weißen Wärme abstrahlenden Wand, kultiviert werden. Die Pflanze entfaltete dann von
August bis Oktober ihre volle Blütenpracht. Die Lagerstroemia
indica ist die einzige hier als Strauch oder Hochstämmchen kultivierte Art. Sie gibt
es in weiß, rosa, rot und violett blühenden Sorten und werden etwa 50 cm bis 2 m hoch im
Handel angeboten.
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Standort und Pflege
Im Sommer benötigt die Lagerstroemie einen möglichst sonnigen, windgeschützten in
Südlage gelegenen Platz im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon. Erst nach der
Knospenbildung im Juni-Juli empfiehlt es sich die Pflanze ins Freie zu stellen. Sie kann
aber auch schon im Februar-März an einen sehr hellen warmen Platz gestellt und dort
vorgetrieben werden. Sobald sie mit dem Wachstum beginnt sollte sie vierzehntägig
gedüngt und soviel gegossen werden, dass die Erde ständig feucht bleibt. Nach den
Eisheiligen im Mai kann sie dann ins Freie gestellt werden. Ansonsten ist sie in der
Pflege sie keineswegs kompliziert und nur zweimal pro Woche zu gießen. Allerdings sind
sowohl Staunässe als auch eine Erdaustrocknung zu vermeiden. Außerdem benötigt sie, so
lange sie wächst und blüht Nährstoffe, und ist einmal wöchentlich mit Volldünger zu
versorgen. Vor dem Einräumen muss die Pflanze ausgelichtet werden, um sie zum Blühen zu
bringen und ihr Form zu geben. Die belassenen Triebe Triebe können geringfügig
eingekürzt werden. |
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Überwintern
Vor den ersten Frösten kommt sie zum Überwintern in einen dunklen und etwa 0 - 10 Grad
kühlen Raum.
Im Winterquartier bekommt sie nur soviel Wasser, dass die Erde nicht austrocknet. |
Umtopfen
Junge Pflanzen sollten alle 2 Jahre, ältere können alle 4 Jahre umgetopft werden. Als
Substrat ist jeweils etwa ein Drittel grober Sand, abgelagerter Kompost vermischt
mit Gartenerde zu verwenden. |
Schnitt
Im Dezember-Januar, wenn die Blätter abgefallen sind, werden die dünnen Triebe kurz
über dem Boden abgeschnitten. Die dickeren Triebe dagegen sollten etwas länger belassen
und etwas oberhalb gekürzt werden. Bei Hochstämmchen wird eine Radikalkur durch
Zurücknehmen der gesamten Krone auf kurze Stummel empfohlen. |
Vermehrung
Vermehrt wird durch Stecklinge, an denen Blätter, aber keine Blüten sind. Die
Triebstecklinge werden abgeschnitten in einen beheizten Anzuchtkasten gesetzt. Bei einer
gleichmäßigen Bodentemperatur von 25 Grad entwickeln sich in wenigen Wochen ausreichend
Wurzeln. Wenn sie sich kräftig entwickelt haben, werden sie umgetopft und wie die
Mutterpflanze weitergepflegt. |
| Krankheiten und Schädlinge Häufig wird die Pflanze von Blattläusen befallen, aber auch Echter
Mehltau und Grauschimmel sind keine Seltenheit. Wirft die Pflanze ihre Blätter ab, dann
hilft nur ein radikaler Rückschnitt aller erkrankten Pflanzenteile. |
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