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Kübelpflanzen
Oleander Nerium

  

Der Oleander gehört zu den eindrucksvollsten Pflanzen des Mittelmeerraumes und wird bei uns seit vier Jahrhunderten kultiviert. Jedoch   wie bei vielen Gewächsen aus subtropischen Gegenden hängt der Erfolg vom Witterungsverlauf des Sommers ab.
Es gibt einfach und gefüllt blühende, duftende und geruchlose Formen des Oleanders. Die Blütenfarben reichen vom reinen Weiß über Creme und Orange bis hin zu Violett sowie allen Rot- und Rosatönungen. Am bekanntesten ist der Oleander mit einfachen violetten Blüten.
Beim Kauf sollte eine kräftige Pflanze mit kompaktem Wuchs und möglichst vielen Trieben gewählt werden. Außerdem ist darauf zu achten, dass an den Blütenständen jeweils 50 bis 80 Knospen sitzen und alle Blätter ein grünes gesundes Aussehen haben.

Wer kleine Kinder hat sollte auf die Pflanze verzichten, denn der immergrüne Oleander gehört zu den Hundsgiftgewächsen und ist in allen Teilen der Pflanze giftig.

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Standort und Pflege

Der Oleander benötigt Sonne und Wärme. In kühlen verregneten Sommermonaten trägt die Pflanze kaum Blüten, ist aber wie gewohnt zu pflegen. Bezüglich der Blüten muss man sich aber auf den nächsten Sommer vertrösten.
Ab Mitte April kann die Pflanze an einen Wind- und regengeschützten Platz und ist vom Frühjahr bis zum Herbst täglich zu gießen. Günstig ist es, wenn der Kübel in einem mit Wasser gefüllten Untersatz steht, so dass die Erde im Gefäß stets feucht bleibt. Ab Herbst wird nur noch gelegentlich gegossen.
Überwintern

Im Winter müssen sie spätestens nach den ersten Frösten eingeräumt werden und in einem kühlen, hellen und ausreichend belüfteten frostfreien Raum bei 8 bis 10 Grad überwintern. Ab März kommen sie in einen wärmeren und helleren Raum. In der Folgezeit sind sie ständig zu gießen, die Wurzelballen dürfen nie ganz austrocknen.
Umtopfen

Jährlich im Frühjahr, ist in den ersten Jahren ein Umtopfen zu empfehlen. Wenn die Pflanzen älter sind und kaum noch wachsen, sollten sie nur noch alle 10 Jahre umgetopft werden. Umgetopft werden sie in eine Mischung aus guter Gartenerde mit reichlich Kompost und zusätzlichem Dünger.
Vermehrung

Oleander lassen sich leicht durch Stecklinge vermehren. Diese sollten im Juli/August genommen werden. Dazu sind einige noch nicht verholzte Triebstücke abzuschneiden und in ein Glas Wasser zu stellen. Schon nach wenigen Wochen wurzeln die Stecklinge und können jetzt in die Erde gepflanzt werden.
Krankheiten und Schädlinge

Oleander wird meistens bevorzugt von Blattläusen, Spinnmilben und im Winterquartier auch von Schildläusen befallen. Mit umweltfreundlichen Präparaten wie Seifen- und Weißölmittel lassen sich diese Schädlinge bekämpfen.
Ein nasser verregneter Sommer und eine Überwinterung in feuchten Räumen können dazu beitragen, dass die Pflanze von dem Pilz Ascochyta befallen wird. Sämtliche befallene Pflanzenteile und fauligen Stellen an den Trieben sind sofort abzuschneiden. An einen trockenen Ort gestellt kann die Pflanze sich wieder erholen.
Schwarze oder bräunliche Flecken und Wucherungen an Blättern und Trieben können Hinweise auf den Oleanderkrebs sein. Die Pflanze ist dann nicht mehr zu retten und muss entsorgt werden.

 

 

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