Es gibt einfach und gefüllt blühende,
duftende und geruchlose Formen des Oleanders. Die Blütenfarben reichen vom reinen Weiß
über Creme und Orange bis hin zu Violett sowie allen Rot- und Rosatönungen. Am
bekanntesten ist der Oleander mit einfachen violetten Blüten.
Beim Kauf sollte eine kräftige Pflanze mit kompaktem Wuchs und möglichst vielen Trieben
gewählt werden. Außerdem ist darauf zu achten, dass an den Blütenständen jeweils 50
bis 80 Knospen sitzen und alle Blätter ein grünes gesundes Aussehen haben.Wer kleine Kinder hat sollte auf die Pflanze verzichten, denn der
immergrüne Oleander gehört zu den Hundsgiftgewächsen und ist in allen Teilen der
Pflanze giftig.
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Standort und Pflege
Der Oleander benötigt Sonne und Wärme. In kühlen verregneten Sommermonaten trägt die
Pflanze kaum Blüten, ist aber wie gewohnt zu pflegen. Bezüglich der Blüten muss man
sich aber auf den nächsten Sommer vertrösten.
Ab Mitte April kann die Pflanze an einen Wind- und regengeschützten Platz und ist vom
Frühjahr bis zum Herbst täglich zu gießen. Günstig ist es, wenn der Kübel in einem
mit Wasser gefüllten Untersatz steht, so dass die Erde im Gefäß stets feucht bleibt. Ab
Herbst wird nur noch gelegentlich gegossen. |
Überwintern
Im Winter müssen sie spätestens nach den ersten Frösten eingeräumt werden und in einem
kühlen, hellen und ausreichend belüfteten frostfreien Raum bei 8 bis 10 Grad
überwintern. Ab März kommen sie in einen wärmeren und helleren Raum. In der Folgezeit
sind sie ständig zu gießen, die Wurzelballen dürfen nie ganz austrocknen.
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Umtopfen
Jährlich im Frühjahr, ist in den ersten Jahren ein Umtopfen zu empfehlen. Wenn die
Pflanzen älter sind und kaum noch wachsen, sollten sie nur noch alle 10 Jahre umgetopft
werden. Umgetopft werden sie in eine Mischung aus guter Gartenerde mit reichlich Kompost
und zusätzlichem Dünger.
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Vermehrung
Oleander lassen sich leicht durch Stecklinge vermehren. Diese sollten im Juli/August
genommen werden. Dazu sind einige noch nicht verholzte Triebstücke abzuschneiden und in
ein Glas Wasser zu stellen. Schon nach wenigen Wochen wurzeln die Stecklinge und können
jetzt in die Erde gepflanzt werden.
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Krankheiten und Schädlinge
Oleander wird meistens bevorzugt von Blattläusen, Spinnmilben und im Winterquartier auch
von Schildläusen befallen. Mit umweltfreundlichen Präparaten wie Seifen- und
Weißölmittel lassen sich diese Schädlinge bekämpfen.
Ein nasser verregneter Sommer und eine Überwinterung in feuchten Räumen können dazu
beitragen, dass die Pflanze von dem Pilz Ascochyta befallen wird. Sämtliche
befallene Pflanzenteile und fauligen Stellen an den Trieben sind sofort abzuschneiden. An
einen trockenen Ort gestellt kann die Pflanze sich wieder erholen.
Schwarze oder bräunliche Flecken und Wucherungen an Blättern und Trieben können
Hinweise auf den Oleanderkrebs sein. Die Pflanze ist dann nicht mehr zu retten und muss
entsorgt werden. |
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