| Die Pflanze mit ihren bis zu 12 cm großen,
leuchtend blauvioletten Blütenrispen und samtig behaarten tiefgrünen Blättern ist ein
äußerst attraktiver Blickfang auf Balkon und Terrasse. Die Blüten sind nicht nur in
ihrer Farbe von einmaliger Intensität, sondern sie erscheinen auch noch in großer Anzahl
vom Sommer bis weit in den Spätherbst hinein. In einem Wintergarten kann die Tibouchina
weiterblühen. Von den etwa 200 tropischen Arten,
wird hier in der Regel nur die brasilianische Tibouchina urvilleana
im Handel als Kübelpflanze angeboten. |
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Standort und Pflege
Mitte Mai kann die Pflanze an einen halbschattigen, windgeschützten Ort ins Freie
gestellt werden. Die langen Trieb müssen mit einem Stab gestützt werden, so dass sie bei
starkem Wind nicht abbrechen. Während der Vegetationsperiode benötigt die Pflanze
täglich viel kalkfreies Wasser und sollte immer feuchte Erde um die Wurzeln haben.
Allerdings Staunässe ist zu vermeiden. Von März bis September sollte sie alle 3 bis 4
Wochen kalkfreie, leicht dosierte Düngergaben erhalten.Der einzige Nachteil bei der Pflanze ist der sparrige Wuchs., so gehört das
Beschneiden zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen. Damit die Pflanze buschig wächst und
nicht verkahlt müssen die Jungtriebe entspitzt werden, sobald sich zwei Blattpaare
gebildet haben.
Vor der Überwinterung empfiehlt es sich die Pflanze bis
ins dünne, einjährige Holz zurückzuschneiden. |
Überwintern
Im Winter ist sie vor dem ersten Frost einzuräumen und in einen hellen etwa 10 Grad
kühlen Raum zu stellen. Sie wirft dann einen Teil ihrer Blätter ab, treibt aber im
Frühjahr wieder neu aus. Bei einer Überwinterung im Wintergarten behält die Pflanze
ihre Blätter, allerdings können sich lange weiche Triebe bilden, die abgeschnitten
werden müssen.
Im Winter und Frühjahr wird die Pflanze nur mäßig gewässert, so dass der Wurzelballen
nicht austrocknet. |
Umtopfen
Es empfiehlt sich die Pflanze nach zwei bis vier Jahren im Frühjahr umzutopfen, da die
Wurzeln nicht nur frische kalkfreie, torfhaltige Blumenerde sondern auch einen größeren
Kübel benötigen |
Vermehrung
Die Pflanze lässt sich relativ leicht durch Aussaat oder Stecklinge vermehren. Die
Stecklinge werden im Frühjahr geschnitten und in einem Anzuchtkasten bei einer
Bodentemperatur von etwa 25 Grad herangezogen. Nach einer Bewurzelungsdauer von 4 Wochen
können die Jungpflanzen in einem Blumenkübel mit kalkfreier Erde umgetopft und weiter
kultiviert werden. |
Krankheiten und Schädlinge
Die Pflanze verträgt keine Staunässe. Ansonsten treten Krankheiten und Schädlinge
selten auf. |
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Kübelpflanzen |
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