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Obstgarten
Weinrebe

Trauben  

Weinreben sind in den meisten Gärten mehr zur Zierde zu finden, nicht aber wegen des Ertrages.

Weinreben gedeihen nur in klimatisch begünstigten, warmen Gegenden. Hier werden sie gerne zum Beranken von Hauswänden, Mauern, Pergolen oder zur Bekleidung einer offenen Laube angepflanzt. Sie sind nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich ein köstlicher Genuss.
Standort

Als günstiger Standort empfiehlt sich immer die Südseite eines Grundstückes, so dass die Sonne die Entwicklung und Reife der Früchte fördert. Besonders ideal ist eine weiße Wand, auf  der Süd- oder Südwestseite eines Hauses, auf der die Weinspaliere befestigt sind. Hier wird nicht nur das Sonnenlicht reflektiert, sondern die Reben sind auch vor Wind geschützt, wodurch sich die Qualität der Früchte verbessert.

Kultur

Der Boden muss locker und tiefgründig sein, da die Pflanzen keine Staunässe vertragen. Lehmige Erde ist mit Sand zu lockern.
Zweimal im Jahr ist mit einem organisch-mineralischen Volldünger zu düngen. Im Frühjahr vor dem Austrieb und ein weiteres Mal nach der Blüte. Mit zunehmenden Alter und Ertrag können, bei Nährstoffbedürfnis, die Düngermengen erhöht werden. In sommerlichen Trockenperioden ist die Weinrebe zu wässern, zur Zeit der Fruchtreife jedoch ist das Wässern einzustellen

Pflanzung

Gepflanzt wird wird im Herbst, aber auch zwischen April und Juni ist eine Pflanzung möglich. In eine 50 cm tiefe und 1 qm große Pflanzgrube mit gelockertem Boden, kann der mit Kompost, Hornspänen oder organischen Dünger vermischte Aushub eingebracht werden. Es empfiehlt sich vor der Pflanzung die Grube mit dreiviertel des Aushubs aufzufüllen, gut einzuschlämmen und einige Tage zu warten, bis sich das Material gesetzt hat.
Die Wurzeln des Weinstocks sind um etwa zwei Drittel zu kürzen und leicht schräg in die Erde zu pflanzen, zum Spalier hin geneigt. Der Abstand zwischen Wurzeln und Spalier muss etwa 30 - 40 cm betragen. Am Spalier können die Triebe fächerartig oder in Form eines Schnurstocks nach oben geleitet werden.

Schnittmaßnahmen

Nach der Pflanzung wird nur ein kräftiger Trieb belassen, der auf zwei Knospen zurückzuschneiden ist. Im nächsten Frühjahr wird der schwächere Trieb entfernt, der andere auf etwa die Hälfte eingekürzt. Um ein Austrocknen der empfindlichen Knospen zu verhindern, muss beim Rückschnitt über der angeschnittenen Knospe ein kleiner Zapfen von etwa 2 cm Länge stehen bleiben. Aus der obersten Knospe dieses Triebes entsteht die Verlängerung, die am Spalier anzubinden ist. Aus den restlichen Knospen sollen, in Abständen von etwa 20 cm, seitliche Triebe entstehen, die sobald sie die entsprechende Länge haben, ebenfalls am Spalier festzubinden sind. Beim nächsten Winterschnitt, der nach Beendigung der Kälte vorgenommen wird, sind diese Seitentriebe auf  2 Knospen einzukürzen,  jeweils wieder mit einem Zapfen als Überstand.

Im Juni muss dann ausgelichtete werden. Dazu sind alle zu dicht stehenden Jungruten und Geiztriebe zu entfernen. Während der Blüte werden die jungen Triebe mit Bast am Spaliergerüst festgebunden, so dass die Wandfläche möglichst gleichmäßig bedeckt ist. An Trieben, die länger als etwa 80 cm geworden sind, wird die Spitze zu entfernt. Im August sind die  fruchttragenden Triebe bis auf etwa 5 Blätter über der obersten Traube einzukürzen.

Grundsätzlich ist bei den Schnittarbeiten zu berücksichtigen, dass ein Schnitt dem Zweck dient, den Stock zur Bildung junger Triebe aus altem Holz zu veranlassen.                                                         

Sorten

In der Regel werden im Herbst die Weinstöcke in Baumschulen zum Verkauf angeboten. Bei geringem Platz reicht es aus, einen einzelnen Weinstock anzubauen. Die Blüten sind Selbstbestäuber, so dass sie sich selbst befruchten können.

Als gute Sorten empfehlen sich 'Augusta Luise', eine Kreuzung; 'Weißer Gutedel', 'Roter Gutedel' und 'Muskat Gutedel' gehören zu den ältesten Tafeltrauben. Nur für ein günstiges Weinklima  ist die aus Ungarn stammende 'Perle von Czaba' geeignet.

Schädlinge und Krankheiten

Weinreben werden vor allem von schalenschädigenden Insekten   wie Wein-Rüsselkäfern, Wespen, falschem Mehltau und Botrytis befallen.
Eine ernste Gefahr ist die Reblaus, sie greift die Wurzeln der Reben an und ein Befall verursacht Wachstumsstockung. Es gibt kaum Bekämpfungsmöglichkeiten.
Gegen Vogelfraß können die Trauben mit übergespannten Netzen geschützt werden.

 

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