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Pflanzen/Kletterpflanzen
Jasmin Jasminum nudiflorum
      
jasmin Der Name Jasmin impliziert einen betörenden Duft, was an den zumeist wohlriechenden Blüten liegt.
       
 
Beim Winterjasmin können sich je nach Witterung die kleinen, gelben sternförmigen Blüten schon im Dezember öffnen und nach einer kältebedingten Pause im Februar/März nochmals.  
Allerdings duften sie nicht wie bei so vielen anderen Jasminarten. Erst lange nach der Blüte bilden sich die lanzettähnlichen Laubblättern.

Die dünnen Zweige der Pflanze stehen locker und hängen bei freiem Stand des Strauchs stark über.
 

Standort und Pflege

Die Pflanzen bevorzugen einen geschützten, sonnigen, allenfalls leicht schattigen Standort. Die Bodenansprüche sind gering, bewährt hat sich ein humoser, gut durchlässiger Boden, der auch reichlich Kalk enthalten darf.

Als Kletterstrauch benötigt er als Rankhilfe ein Spalier, an dem die dünnen Triebe angebunden werden. Ältere Pflanzen erfordern einen gelegentlichen Rückschnitt, der sich im Frühling nach der Blüte empfiehlt. Dies fördert den Neuaustrieb dünner Ruten.
 

Vermehrung

Jasmin lässt sich gut durch Absenker oder Stecklinge vermehren, auch eine Aussaat ist möglich.
 
Verwendung

Der Spreizklimmer mit bis zu 4 m langen Trieben sieht besonders apart aus, wenn die Zweige graziös über eine Mauer oder an einem Rankgerüst herabhängen. Auch an Geländern, Zäunen oder in größeren Sträuchern finden die Triebe Halt. Sehr elegant wirkt der Winterblüher vor dunklen Nadelgehölzen wie Kiefern oder Wacholder.
 
 

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