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Ziergehölze
Zierquitte, Scheinquitte Choenomeles
      

Japanische Zierquitte
Die prachtvolle Zierquitte gehört mit ihren herrlich leuchtenden Blüten zu den wohl schönsten und beliebtesten Ziersträuchern.
       
Die zur Familie der Rosengewächse gehörende Pflanze ist in den Waldrändern Japans und Chinas beheimatet. Sie wächst überwiegend breitbuschig und schmückt sich im Frühjahr mit einer Vielzahl an ziegelroten Schalenblüten, aus deren Mitte jeweils ein Büschel goldgelber Staubgefäße herausleuchtet. Gleichzeitig mit den Blüten erscheinen die dunkelgrünen spitzovalen Blätter. Im Herbst reifen runde kleine Quittenfrüchte heran. Goldgelb mit kleinen Punkten strahlen sie von Anfang September an aus frischem Grün.  Die niedrige Scheinquitte Chaenomeles japonica  wird maximal 150 Zentimeter hoch, und die hohe Scheinquitte Chaenomeles speciosa kann bis zu drei Meter Höhe erreichen.
 
Standort und Pflege

An den Standort stellt die Pflanzen nur wenige Ansprüche. Sie gedeihen im Halbschatten ebenso wie in der Sonne und in fast jedem Boden. Die niedrige Scheinquitte Chaenomeles japonica ist aber etwas empfindlich gegenüber Kalk. Sonnige Plätze mag sie ebenso wie halbschattige. Frische Böden bekommen ihr am besten, sie kommt aber auch mit trockenen zurecht.

Allerdings blühen Scheinquitten am mehrjährigen Holz. Daher würde ein starker Rückschnitt den Blütenreichtum und den Fruchtansatz beeinträchtigen. Bei veredelten Sträuchern müssen Bodentriebe, die aus der Unterlage herauswachsen entfernt werden, bevor sie die aufveredelte Sorte überwachsen.
 

Vermehrung

Die reinen Arten können durch Aussaat vermehrt werden. Schnelleren Erfolg bringen Stecklinge und Steckhölzer, die sich sehr gut bewurzeln lassen.
 
Verwendung

Die Pflanzen wirken in Einzelstellung ebenso attraktiv wie in Gruppen oder freiwachsenden Hecken. Kombiniert mit bunten Zwiebelblumen lassen sie zauberhafte Frühlingsbilder zu.

Die chinesische Zierquitte kann an einem Spalier aufgeleitet werden und als Wandbegrünung dienen.

Schädlinge und Krankheiten

Blattläuse, Schildläuse;
Echter Mehltau, Gelbfleckenkrankheit, Blattfleckenkrankheit;
  
Sorten

Das Ergebnis von Kreuzungen waren die Chaenomeles x superba-Sorten oder Chaenomeles-Hybriden. Die Blüten wurden größer, halb gefüllte blühende Sorten entstanden, weiße, orange- und rosafarbene Töne kamen hinzu. Heute kann man etwa zwischen der rein weißen "Nivalis" und der rosafarbenen "Pink Lady" wählen. "Crimson and Gold" zeigt auffallend gelbe Staubgefäße vor dunkelroten Blütenblättern. "Fire Dance" blüht signalrot mit großen Einzelblüten.
 
 

 

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