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| Rosen |
| Winterschutz
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In Gegenden mit einem milden Klima, sind die
Rosen nur in sehr kalten Wintern vor Frost zu schützen. Büschelblütige und großblumige
Sorten können Frostperioden von einer Woche bei bis zu -10° oder -12° C
problemlos überstehen, vorausgesetzt sie wurden entsprechend gut geschützt. |
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| Der Winterschutz sollte allerdings
nicht zu früh vorgenommen werden, da die Triebe sonst nicht ausreichend abgehärtet sind.
Der beste Schutz gegen Frost ist ein guter Triebabschluss. |
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| Eine bewährte Methode ist das Anhäufeln. Zum
Beginn des Winters wird um die Rose etwa 10 - 15 cm Erde, Kompost, Laub oder Stalldung
gepackt, so dass der Boden vor dem Austrocknen bewahrt und die Pflanze gegen Kälte und
Frost isoliert ist. Außerdem lässt sich das Material im Frühjahr untergraben und
erfüllt somit seine düngende Wirkung. |

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| In extremen Klimazonen mit sehr
kalten Wintern oder bei empfindlichen Rosensorten ist es abgebracht, die Pflanzen
nicht nur gegen strenge Fröste sondern auch vor strahlender Wintersonne zusätzlich zu
schützen. |
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Locker in die Rosenbüsche gelegtes Tannen-
und Kiefernreisig oder Sackleinen bewahrt sie vor Austrocknungs- und Frostschäden. |
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| In sehr schneereichen Winter
sollten vor allem Strauchrosen ab und zu von einer zu großen Schneelast befreit werden.
Allerdings sind diese Maßnahmen bei strengen Frösten äußerst vorsichtig vorzunehmen,
um ein Abbrechen der Äste zu verhindern. |
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| Bei Stammrosen ist das Herunterbiegen der
Stämme noch immer der sicherste Schutz vor Frost. Die Krone wird mit Drahtbügeln am
Boden gehalten und mit Erde bedeckt. |

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| Sind die Stämmchen der Rosen
bereits zu stark oder die Fröste nicht allzu streng, dann reicht ein einfacher Schutz der
Kronen aus. |
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Nach dem Zusammenbinden der Krone wird diese
mit Tannenreisig, Schilf, Stroh oder Wellpappe umhüllt und der Stamm ist ebenfalls mit
Stroh zu umwickeln. Die Materialien müssen oben und unten locker befestigt werden. |
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| Materialien wie Kunststofffolien
oder Plastik sind als Winterschutz völlig ungeeignet. Durch die Sonneneinstrahlung wird
es unter solchen Hüllen derart warm, dass im Winter wegen der großen
Temperaturschwankungen Schäden hervorgerufen werden können. |
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| Im allgemeinen benötigen Kletterrosen, außer
bei sehr strengen Wintern oder an frostgefährdeten Standorten, keinen Winterschutz. Bei
ihnen wird die Veredelungsstelle wie bei Beetrosen gut angehäufelt. Da ein Herunterbiegen
der Stämme nicht möglich ist, sollten die Kletterrosen mit in das Spalier gehängten
Fichtenzweigen oder Tannenreisig gegen Sonneneinstrahlung und austrocknende Winde
geschützt werden. |

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| Je nach Klima wird der Winterschutz, wenn
keine strengen Fröste mehr zu erwarten sind, wieder entfernt und die Rosen abgehäufelt.
Um die neuen Triebe , Knospen und Veredelungsstellen nicht zu beschädigen, ist bei dieser
Tätigkeit sehr sorgfältig vorzugehen. |
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| Rosen |
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