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| Stauden |
| Fingerhut Digitalis
purpurea |
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Der am Waldrand und auf Lichtungen
in freier Natur zu findende Fingerhut wird gerne in Naturgärten, Rabatten und
Gruppenstellungen kultiviert. |
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Der Fingerhut gehört zur Familie der
Braunwurzgewächse und ist in Europa und Nordafrika heimisch. Die bis zu 150 cm
hochwachsende zweijährige Pflanze hat schmale spitz-eiförmige Blätter. An dem
aufrechten Stiel sitzen große glockenförmige Einzelblüten in langen dichten Trauben.
Die fingerhutähnlichen Blüten mit geflecktem Schlund sind je nach Sorte weiß, lilarot
oder rosa und von Juni bis Juli zu sehen.
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Standort und Pflege
Die Pflanze liebt einen leicht sonnigen bis halbschattigen Standort und einen
durchlässigen, kalkarmen, leicht sauren, humosen Boden. Bei der Kultur an einem sonnigen
Standort ist darauf zu achten, dass der Boden nicht austrocknet.
Nach der Blüte erfordern die Pflanzen einen Rückschnitt und lassen sich so ein weiteres
Jahr kultivieren. Bleiben die Samenstände stehen, dann säen sich die Pflanzen selbst
aus, so dass später nur noch vereinzelt werden muss.
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Vermehrung
Durch Aussaat im zeitigen Frühjahr. Die zweijährige Pflanze sät sich leicht selbst aus.
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Verwendung
Die Pflanzen eignet sich ausgezeichnet für naturnah gestaltete Gärten. Sie beleben vor
allem immergrüne Gehölpflanzungen und harmonieren gut Wildstauden, Waldgräsern, Farnen,
hohen Glockenblumen und Geißblatt. Auch als Schnittblumen sehen sie in der Vase sehr
dekorativ aus.
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Besonderheiten
Alle Teile der Garten- und Arzneimittelpflanze sind giftig, sie enthalten Glykosie, die
als Herzmittel verarbeitet werden.
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Sorten
'Gloxiniaeflora', große lilarosa Blüten, 100 cm hoch
'Excelsior Hybriden' große waagrechte Blüten, Mischung aus Purpur, Rosa, und Weiß, 120
cm hoch
'Mervita' Mischung in Pastellfarben, 120 - 140 cm hoch
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