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| Zwiebel- und Knollenpflanzen/Stauden/Schatten
und Halbschatten |
| Maiglöckchen Convallaria
majalis |
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Die in Europa heimischen
Maiglöckchen wachsen an vielen Stellen wild, vorwiegend aber in lichten Buchenwäldern. |
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| Maiglöckchen, zur Familie der
Maiglöckchengewächse gehörend, gedeihen gut im Garten, sind aber sehr giftig. |
Die kräftig duftende Pflanze hat länglich
elliptische, glänzend dunkelgrüne Blätter und kleine, reinweiße, hängende
Glockenblüten, die an lockeren Trauben sitzen und von Mai bis Juni blühen.
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Standort und Pflege
Die Pflanze bevorzugt einen halbschattig bis schattigen, nicht zu kühlen Standort
und einen nährstoffreichen, mäßig feuchten Boden. Maiglöckchen gedeihen auch
bestens unter lockerkronigen Gehölzen oder frei und vollsonnig. Meist schon nach kurzer
Zeit stellt sich heraus, ob sich die Pflanzen an dem betreffenden Platz wohl fühlen, denn
falls das so ist, breiten sie sich rasch aus. Wuchert die Staude sehr, dann ist sie bei
Bedarf im Herbst abzustechen.
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Vermehrung
Die Stauden bilden ausläufernde Rhizome, und lassen sich nach der Blüte teilen. Oktober
ist die beste Pflanzzeit. Auch eine Aussaat ist möglich, allerdings bis zur Blüte
vergehen einige Jahre.
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Verwendung
Zusammen mit anderen Stauden des lichten Laubwaldschattens, mit Lungenkraut, Waldmeister,
Lerchensporn, Elfenblume, Leberblümchen, Immergrün und Buschwindröschen, bilden sie
einen frühlingsbunten Pflanzenteppich. Sie eignen sich ebenfalls für Töpfe und Schalen,
sowie als Blumenschmuck in Vasen.
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Tipp
Beim Umgang mit Maiglöckchen ist zu berücksichtigen, dass Blätter, Blüten und
Früchte giftig sind. Deshalb sind Kinder unbedingt davor zu warnen, an Stängeln zu
lutschen oder gar die roten Beeren zu essen.
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Sorten
'Grandiflora' mit großen, weißen Blüten, für schattige Standorte.
'Rosea', blüht rosafarben
'Albostriata', mit cremeweiß gestreiften Blättern
'Flore Pleno', mit gefüllten Blüten.
'Fortin's Giant', mit großen Blüten und breiten Blättern
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| Stauden | Bodendecker |
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