










  


    |
| Ziergarten/Stauden |
|
| Pfingstrose Paeonia |
|
| |
|
 |
Pfingstrosen gehören zu den schönsten
Gartenstauden und sind im Frühsommer die Attraktion im Garten. |
| |
Das Pfingstfest gab dieser
Pflanze den ersten Teil des Namens, da sie um das Fest herum in voller Blüte stehen, und
ihre rosenähnliche Form wurde ebenfalls im Namen vermerkt. Sie entfalten ihre halb oder
ganz gefüllten Blüten im Mai/Juni und haben eine Wuchshöhe zwischen 60 und 100 cm.
Päonien machen sich gut im Staudenbeet, zum Beispiel in Begleitung von Iris, Rittersporn
oder niedrigen Stauden. Aber auch als Solitärpflanze verzaubert sie mit ihrer üppigen
Blütenpracht den Betrachter.
Wer Pfingstrosen in der Vase bewundert möchte sollte jedoch wissen, dass die Blume in der
Vase rasch ihre zahlreichen Blütenblätter verliert. |
|
|
Standort und Pflege
Der Standort sollte sorgfältig ausgewählt werden, da Pfingstrosen möglichst ungestört
am selben Platz stehen möchten. Sie lieben einen Platz in voller Sonne und einen etwas
lehmige, nährstoffreichen, humosen, leicht sauren Boden. Nach dem Anwachsen erhalten die
Pflanzen jeweils im Frühjahr und herbst eine Nährstoffgabe in Form von gut verrottetetm
Mist oder mit einem handelsüblichen natürlichen Volldünger, der etwas entfernt vom
Wurzelhals in die Erde einzuarbeiten ist. Nur bei Trockenheit vor der Blüte müssen sie
ausreichend gewässert werden, wobei Staunässe unbedingt zu vermeiden ist. Ihre volle
Blütenpracht entfalten Pfingstrosen in der Regel erst nach 3-4 Jahren.
|
Überwintern
Nur im ersten Winter nach der Pflanzung ist etwas Schutz durch Fichtenreisig Erforderlich.
Dieser wird im Spätherbst dicht über die bis auf den Boden zurückgeschnittenen Pflanzen
gelegt.
|
Vermehrung
Vermehrt wird die Strauchpäonie am besten durch Veredelung. Aussamen ist nur was für
ganz geduldige Hobbygärtner. Bis zur Keimung können schon mal zwei Jahre vergehen.
|
Pflanzung
Erst im September ist Pflanzzeit. Sand, organischer Dünger und Kompost erleichtern der
Pflanze das Anwachsen. Allerdings müssen sie flach gepflanzt werden, so dass die Augen an
der Basis nur 3 cm mit Erde bedeckt sind. Päonien brauchen 1 qm Standraum um sich optimal
zu entwickeln und bleiben über Jahrzehnte an ihrem Platz. Sie können immerhin bis zu 60
Jahre alt werden und je älter die Pflanze wird, desto prachtvoller wird das Blütenmeer.
Müssen die Pflanzen dennoch umgepflanzt werden, sollte die Staude geteilt werden, dann
wächst sie besser an. Die Stauden sterben zwar im Winter in Bodenhöhe ab, treiben aber
im Frühjahr wieder aus.
|
Krankheiten und Schädlinge
Krankheiten treten selten auf und Schädlinge lassen die Pflanze ziemlich kalt.
|
| Sorten Bezüglich des großen Sortiments an hervorragenden Sorten sind hier
nur einige genannt:
'Inspecteur Lavergne', dunkelrot, gefüllt
'Bunker Hill', karminrot, gefüllt
'Reine Hortense', lachsrot, gefüllt
'Marie Lemoine', , weiß, gefüllt
'Rembrand', rot, einfach
'Angelika Kauffmann', weiß, einfach
'Murillo', zartrosa, einfach
'Surugu', tiefrot, einfach
|
Stauden
|
|
|