| Besonders Gartenbereiche wie Stein- oder
Wassergarten werden von Stauden geprägt, aber auch Balkon- und Terrassengärten werden
durch sie bereichert. Primär sind sie allerdings auf Beeten, Rabatten, an Wegrändern,
Rasenflächen, und Gehölzgruppen zu finden. Vor der
Anlage eines Staudengartens ist die Frage bezüglich seiner Gestaltung und seiner
Pflanzung zu klären. Am besten geschieht dies mit Hilfe eines Plans, in dem sich die
Standorte und die gewünschten Arten vermerken lassen. Auf keinen Fall darf ein
zufälliges Durcheinander von niedrigen und hohen, breitwüchsigen und grazilen
Sorten entstehen. Auch Wildstauden und Kultursorten passen nicht zusammen. Ebenfalls zu
berücksichtigen ist, dass der Staudengarten vom Frühjahr bis zum Herbst durch seine
Farbenpracht besticht, wobei die Farbzusammenstellung hier eine wesentliche Rolle spielt.
Das gilt natürlich auch dann, wenn ein und dieselbe Staudenart im Beet dominiert.
Sodann ist die Zahl der Pflanzen festzulegen. Meistens
werden von den Stauden drei bis fünf Exemplare in Gruppen zusammengepflanzt. Es empfiehlt
sich mit Katalogen und ausgiebigen Besuchen in Gärtnereien einen Eindruck darüber zu
verschaffen was angeboten wird und sich darüber zu informieren, ob sie für die gegeben
Verhältnise wie Boden, Mikroklima und Lage geeignet sind.
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