| Die Form der Staudenrabatte wird
grundsätzlich von der Gartenanlage, der Architektur des Gebäudes und den Einrichtungen
bestimmt. Sie kann in verschiedenen Stilrichtungen entworfen werden und den Charakter des
Gartens maßgeblich beeinflussen. So fügen sich beispielsweise unregelmäßige und runde
Ausprägungen gut in zwanglose Anlagen ein. Formale Pflanzungen mit begrenzter Farbwahl
und geraden Rabatten vermitteln dagegen in geometrischen Gärten einen gegliederten
Eindruck. Eleganz wird durch ein Arrangement mit
großen, eigenständigen Gruppen eines einzigen Pflanztyps erreicht. Wird jedoch eine
zwanglose und fließende Wirkung gewünscht , dann müssen die Pflanzengruppen ineinander
übergehen. Dadurch ergeben sich reiz- und eindrucksvolle Farbbilder. Wie für den
gesamten Ziergarten sind auch hier die Blütenzeiten zu beachten. Der Grundsatz des
"ineinander übergehenden Blühens" ist auch für die Staudenrabatte relevant.
Rabatten mit kleiner Pflanzfläche, die auch kontinuierlich
wirkungsvoll aussehen sollen, können aus einer Mischung von Stauden, Sträuchern und
Zwiebelblumen effektvoll zusammengestellt werden.
In einem großen Garten dagegen lassen sich reine
Staudenrabatten anlegen und an anderen Stellen Pflanzen mit der jeweils der Jahreszeit
angemessenen interessanten Ausstrahlung einplanen. Aber auch hier ist auf die Kontinuität
zu achten.
Die Größe der Rabatten und Beete können unterschiedlich
sein. Im allgemeinen sollte sie aber um so größer sein, je ausgedehnter die Gartenanlage
ist. |