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Stauden
Rückschnitt

      


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Abb. 1
Strauchige Stauden erfordern einen jährlichen Rückschnitt im Frühjahr.
       
 
Dagegen sollten im Frühsommer blühende Pflanzen wie Rittersporn, Türkenmohn, Pyrethrum und Flockenblume möglichst sofort nach der Blüte auf 10-15 cm über dem Boden zurückgeschnitten werden, um -sofern es der Pflanzenrhythmus zulässt- einen zweiten Durchtrieb bis zum Herbst zu ermöglichen.

Um das ordentliche Bild der Staudenrabatte zu erhalten sind die verblühten Blütenstände herauszuschneiden. Abb. 1 Das Entfernen verblühter Teile  dient bei Prachtstauden nicht nur dem gepflegten Aussehen, sondern kann auch die Blütezeit verlängern oder eine Nachblüte anregen. Die Pflanze wird auf diese Weise zur Bildung neuer Knospen angeregt. Mit dem eigentlichen Rückschnitt kann dann, je nach Blütezeit der Staude, bis zum Herbst oder Frühjahr gewartet werden.

 

Reich blühende Stauden wie Stockrosen oder Kokardenblumen  werden in der Regel im Herbst knapp über dem Boden zurückgeschnitten, damit sie im Frühjahr wieder kräftig austreiben. Auch ihre Lebensdauer wird dadurch erhöht. Abb. 2 staude_rueckschnitt.jpg (22949 Byte)
Abb. 2
Stauden, deren Triebe verholzen wie Lavendel und Heiligenkraut, sollten regelmäßig verjüngt werden, indem sie alle zwei bis drei Jahre im Frühsommer kräftig zurückgeschnitten werden.

Sollen sich jedoch manche Gattungen selbst aussäen und im Garten verbreiten, dann entfällt das Schneiden. Gut geeignet zur Selbstaussaat sind Ackelei und Fingerhut, die sich an günstigen Standorten leicht ausbreiten.

  

Stauden

  

 

 

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