| Vor allem die hochwachsenden Stauden erfordern
ein zeitiges Aufbinden, damit sie bei starkem Regen oder Wind nicht umfallen. Dazu
empfehlen sich Stützringe oder -stäbe aus Bambus, Holz oder Metall, die leicht selbst
herzustellen oder im Handel zu erwerben sind. Diese Stehhilfen müssen auf die endgültige
Höhe der Stauden abgestimmt werden. Die Stäbe sind
fest in die Erde zu stecken ohne dabei die Wurzeln zu beschädigen. Bei einstieligen
Pflanzen sind die Stängel, sobald sie etwa 20 cm hoch sind, mit einem Faden an den
Stäben locker zu fixieren. Dazu wird die weiche Gartenschnur in Form einer Acht um
Stängel und Stab geführt und hinter dem Stab verknotet. Für mehrstielige Pflanzen
empfehlen sich mehrere Stäbe, die kreisförmig um die Pflanzen zu stecken sind.
Für horstbildende Pflanzen wie Pfingstrosen, werden im
Handel Ring- oder Gelenkstützen angeboten. Hier wachsen die Triebe durch die Stütze und
verdecken sie schließlich.
Eine weitere -und zudem ziemlich unauffällige- Stützhilfe
sind Haselreiser. Sie werden, bevor die Pflanze drei Viertel ihrer Endgröße erreicht
hat, ringförmig um die Pflanze in den Boden gesteckt. Allerdings nicht so nahe, dass
Wurzeln oder Zwiebeln verletzt werden könnten. Die Reiser im rechten Winkel in Form eines
Geheges nach innen biegen, so dass die Pflanzen es verdeckt zuwachsen können.
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