| Es gibt viele schattenliebende Stauden, die
einen kühlen, trockenen Waldboden bevorzugen wie die bodendecken Maiglöckchen mit ihrem
betörenden Duft, das Lungenkraut, das durch seine hübsch gezeichneten Blätter besticht
und das Salomonssiegel mit seinen hängenden, perlweißen Blüten. Die Stauden sind in einem Waldgarten so anzupflanzen, dass sie von
den Wurzeln der Bäume nicht zuviel Wasser und Nährstoffe entzogen bekommen.
Die Pflanzen lassen sich einerseits typmäßig gruppieren,
so dass sie ineinander übergehen, andererseits können sie auch in größeren Gruppen
angeordnet werden, die dann aber im Verhältnis zur Gesamtanlage entsprechen. Nicht nur
besonders gute Wachstumsbedingungen finden Farne in einem Waldgarten vor, sondern sie
entfalten hier auch enorm gestalterische Wirkung. In größeren Gruppen
unterschiedlicher Arten arrangiert, setzten sie markante Akzente.
Farbe und Frische bringen in einen noch winterkahlen die
wunderschönen Waldblumen, die Vorboten des Frühlings - Schneeglöckchen,
Buschwindröschen und Primeln. Diese reizvollen Stauden lassen sich bestens mit
schattenliebenden Zwiebelblumen und Sträucher kombinieren. |
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