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| Stauden/Vermehrung |
| Zwiebel- und Knollenpflanzen vermehren |
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Die Nachfolge bei Zwiebel- und
Knollenpflanzen ist durch Ableger oder Brutzwiebeln gesichert. |
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| Die Vermehrung ist denkbar einfach, denn viele
Zwiebelgewächse lassen sich durch Knollenteilung, Brutzwiebeln, Brutknollen, Bulben und
Stecklinge vermehren. |
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| Bei der Vermehrung sollten
abgestorbene, von Schädlingen oder Krankheiten befallene Zwiebeln weggeworfen werden. |
| Brutzwiebeln werden von der Mutterpflanze abgenommen und in gut durchlässige
Vermehrungserde mit etwas Langzeitdünger gesetzt. Die jungen Zwiebel sind zweimal so tief
wie sie dick sind, und mit einer Zwiebelbreite im Abstand, in Reihen in Schalen zu
setzen. Danach werden sie mit etwa 2,5 cm Substrat abgedeckt, beschriftet und an einen
schattigen Platz im Garten gestellt oder eventuell in feuchten Sand eingeschlagen. Es ist
darauf zu achten, dass das Substrat stets feucht gehalten wird. |
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| Ableger Bei den aufgenommenen Zwiebeln werden die Ableger vorsichtig von der
Mutterpflanze abgetrennt oder der Zwiebelkuchen am Ansatzpunkt durchgeschnitten. Danach
sind die losen Schalen, Teile und Erde zu entfernen und die Schnittfläche mit Fungizid zu
bestäuben.
Größere Zwiebeln und Knollen werden im Garten im
richtigen Abstand eingepflanzt. Die kleineren Ableger dagegen werden einzeln oder zusammen
in ein Pflanzgefäß gesetzt. In einem kühlen Treibhaus wachsen sie 1 - 2 Jahre heran, um
dann im Garten ausgepflanzt zu werden. |
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Knollenteilung Verschiedene Pflanzen lassen sich nach dem Einziehen durch
Knollenteilung vermehren, wobei an jedem Teilstück mindestens eine Knospe sein muss. Bei
Dahlien, werden die angetriebenen Knollen, mit einem scharfen Messer geteilt.
Allerdings muss jedes Teilstück mindestens einen Stängel haben. Anschließend werden die
Teilstücke in Einheitserde eingepflanzt. |
| Brutknöllchen Brutknöllchen bilden sich primär an der Basis von
Gladiolenknollen. Sie werden wie Brutzwiebeln behandelt, abgenommen und reihenweise
in nährstoffreichen, durchlässigen Boden in einen Anzuchtkasten oder -beet
gesetzt. Nach 2 - 3 Jahren, -wenn sie blühen- werden sie aufgenommen und an die
gewünschte Stelle im Garten ausgepflanzt. |
| Schuppen Zwiebeln lassen sich auch durch ihre Schuppen vermehren, wobei nur
gesunde Bestände zu verwenden sind. Diese Art der Vermehrung ist eine wichtige Methode
bei Lilien. Dazu werden nach dem Abblühen der Pflanze die Schuppen abgelöst und, sofern
ein Auge erkennbar ist, in mageres Erdreich -mit einer Bodentemperatur von etwa 20° C-
eingepflanzt. Im Frühling kommen sie zur Förderung des Blattwachstums an einen kühlen
Ort. Danach können die Brutzwiebeln eingetopft und nach einem weiteren Jahr ausgepflanzt
werden. |
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| Bulben Diese etwas außergewöhnliche Vermehrung kann beispielsweise bei
Lilienarten vorgenommen werden, bei denen sich in den Blattachseln oder an unterirdischen
Stängelteilen kleine Zwiebeln, die Bulben bilden. Sobald diese im Frühsommer reif werden
und sich lösen, können sie vorsichtig ausgebrochen und in einem kalten Kasten in
Anzuchterde gelagert werden, bis sich junge Zwiebeln entwickeln. Im Frühjahr werden sie
an dem endgültigen Standort ausgepflanzt.
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Stauden |
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