| In der Regel müssen Beet- und
Rabattenstauden alle 3 - 5 Jahre aufgenommen und geteilt werden. Für einige wüchsige
Arten sind diese Maßnahmen noch öfter erforderlich. Zur Teilung ist die ganze Pflanze mit einer Grabegabel vorsichtig, ohne dabei das
Wurzelwerk zu beschädigen, aus der Erde nehmen. Anschließend kann sie direkt mit dem
Spaten zerteilt oder gegebenenfalls mit der Schere in kleinere Stücke geschnitten werden,
wobei sich diese Methode für Stauden mit feinen Faserwurzeln empfiehlt. |
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| Stauden mit lockerer, ausgebreiteter
Wurzelkrone und zahlreichen Sprossen lassen sich leicht mit zwei Rücken an Rücken
gelegten Gabeln auseinanderziehen. |
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| Zur Vermehrung sind bevorzugt
starke, gesunde Teile, die vom Rand des Horstes stammen zu nehmen. Dabei sollte jedes
Teilstück über ausreichend junge Wurzeln und ein bis zwei kräftige Knospen oder Triebe
verfügen. |
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Die Tochterpflanzen dürfen nicht zu klein
sein und müssen schnellstmöglich wieder frisch eingepflanzt werden. Für kleine
Teilstücke empfiehlt sich, die abgetrennten Stücke für eine Saison in kleinen Töpfchen
mit Anzuchterde zu kultivieren, damit sich die Wurzelballen kräftig entwickeln können. |
| Die alten holzige Teile sind zu
entsorgen und die an der Mutterpflanze entstandene Mulde ist mit Blumenerde wieder
aufzufüllen. |
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In die gut vorbereite Bodenfläche werden die
Teilstücke in ausreichendem Abstand neu eingepflanzt, so dass sie sich gut entwickeln und
heranwachsen können. |
| Während der vollen
Vegetationsperiode sollte nicht geteilt werden. Der beste Zeitpunkt der Teilung ist bei
Frühjahrs- und Frühsommerblühern nach der Blütezeit, bei allen anderen Stauden ist der
Herbst zu empfehlen. |
Stauden |
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