| Allerdings um das Wasser in einem Schwimmteich
sauber zu halten, gilt es jedoch einige Punkte zu beachten. Im besonderen ist die
wasserreinigende Kraft verschiedener Pflanzenarten auszunutzen. So lassen sich ohne Chemie
und zusätzlichen Energieaufwand trübende Schwebpartikel, Schadstoffe und überschüssige
Nährstoffe herausfiltern. Auch der Ein- und Ausstieg muss gefahrlos ermöglicht
werden, denn ein natürlich abfallendes Ufer ist leicht zu steil und glitschig. Besser ist
es, den Einstieg terrassenförmig anzulegen, oder gleich einen Steg vorzusehen. Soll der Teich an einem Hang platziert werden, muss der Rand so
gebaut sein, dass keine Erde ins Wasser gelangen kann. Dies lässt sich durch eine
Steinkante erreichen, die anschließend durch größere Sumpf- oder Uferpflanzen zu
kaschieren ist. Auch sollte mindestens ein Stein im Uferbereich schräg ins Becken
reichen, damit ins Wasser gefallene Tiere - wie zum Beispiel ein Igel - sich leichter
retten können.
Es empfiehlt sich die Region des Pflanzenteichs in Flach- und Tiefwasserzonen zu gliedern,
dabei sollen die Ufer an allen Rändern flach auslaufen. Das wirkt sich nicht nur
vorteilhaft auf die Stabilität der Teichanlage aus, sondern kommt auch den Bedürfnissen
der Kleinlebewelt entgegen, weil sich das Wasser in den Uferzonen schneller erwärmt. Da
sich Wasserpflanzen zum Teil sehr stark vermehren, kann durch die Abstufungen mit
entsprechendem Pflanzenbesatz die Freihaltung der Oberfläche besser gesteuert werden.
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