Damit kein übermäßiger Zug entsteht, wenn
Steine, Erde und Wasser eingefüllt werden, wird die Folie locker und mit einigen Falten
in den Behälter gelegt und sorgfältig an dessen oberen Rand fixiert. Da die Plane
allerdings dadurch an den Befestigungsstellen undicht wird, dürfen die Nägel keinesfalls
unterhalb der gewünschten Wasserlinie eingeschlagen werden.
Im Handel werden auch kleine Fertigteiche bis zu etwa 3 qm Größe angeboten. Diese haben
eine gefällige Form und sind oftmals mit zwei Höhenstufen für eine variablere
Bepflanzung erhältlich. Schöne Arrangements lassen sich auch mit einfachen
Keramikschalen oder ungelochten Balkonkästen herstellen. Da diese in der Regel nicht
allzu groß sind, sollte sich die Wassertiefe bei ihnen jedoch auf wenige Zentimeter
beschränken. Wesentlicher Faktor der kleinen Teiche ist ihr Gewicht. Denn schon ein
kleiner Kübel kann mehr als 100 Kilogramm wiegen. Daher ist vorab unbedingt ein Balkon in
Bezug auf seine Stabilität zu überprüfen.Wichtig
ist aber auch, dass die Gefäße absolut gerade auf dem Boden stehen, so dass der
Wasserspiegel einen einheitlichen Abstand vom Beckenrand hat.
Der Miniteich sollte nicht nur in der Nähe eines oft genutzten Sitzplatzes angeordnet
werden, er erfordert auch für seine Pflanzen einen sonnigen, warmen Standort. In
gleicherweise spielt die Qualität der Teicherde für den Erfolg der
Wasserpflanzenaufzucht eine entscheidende Rolle. Sie sollte mager und nicht zu
nährstoffreich sein sowie den Pflanzen einen festen Halt geben.
Wenn das Substrat eingebracht ist wird das Gefäß sofort mit Wasser aufgefüllt oder die
Erde vorab ausreichend befeuchtet. Wegen des günstigeren pH-Wertes sollte dabei normales
Leitungs- und kein Regenwasser verwendet werden. Die Pflanzen können nun direkt in die
Teicherde oder mit Gittertöpfen in den Teich einsetzt werden. Was die Anzahl der Pflanzen
betrifft, so sind drei bis vier Pflanzen für eine Schale bis 50 cm Durchmesser genug.
Größere Gefäße erfordern natürlich mehr der blühenden Wasserschönheiten.
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