Der heute gültige Name für die Azaleen
lautet Rhododendron. Aber bei den meisten Liebhabern sind die Pflanzen unter Azalea
bekannt.
Ihre Blühdauer ist von ihrem Standort im Zimmer abhängig, denn je kühler sie steht
desto länger wird sie blühen. Besonders geeignet ist ein Platz mit einer Temperatur
zwischen 12 - 18° C, wobei diese auch zeitweise unter 12°C absinken kann.
Die Erde der Pflanzen ist stets gleichmäßig feucht zu halten. Bei unregelmäßigen
Wassergaben fallen die Blütenknospen ab, und bei Staunässe faulen die Wurzeln. Die
Pflanze reagiert dann sowohl mit dem Abwurf von Blättern als auch von Blüten und
Knospen.
Da Azaleen einen sauren Boden lieben, sollte auch das Wasser möglichst kalkfrei sein.
Ideal sind Regenwassergaben und ein gelegentliches Tauchbad. Wichtig ist auch die
Luftfeuchtigkeit, daher ist ein Platz auf der Fensterbank über einem Heizkörper nicht
gerade empfehlenswert. Sie liebt zwar einen hellen Standort, aber ohne direkte
Sonneneinstrahlung.Die Pflanze lässt sich nach der
Blüte im Frühjahr an einem kühlen, hellen, frostfreien und schattigen Ort
weiterkultivieren. Während dieser Zeit ist sie nur wenig zu gießen und nicht zu düngen.
Bei richtiger Pflege werden die Pflanzen junge Triebe entwickeln, die nach einiger Zeit
eingekürzt werden müssen. Triebe, die Ende April/Anfang Mai erscheinen, werden stehen
gelassen. Über die Sommermonate kann die Pflanze an einem halbschattigen Platz im Garten
untergebracht werden, dann wird sie regelmäßig gegossen, ab und zu mit Wasser besprüht
und ab Ende Juli manchmal schwach gedüngt. Im Herbst wird sie dann wieder Knospen
ansetzen und sollte dann vor den ersten Nachtfrösten ins Haus geholt werden. Allerdings
ist sie, um Knospenfall zu vermeiden, zunächst in einen relativ kühlen Raum zu bringen.
Zum Austreiben der Blüten sollte die Pflanze etwas wärmer und hell gestellt werden,
wobei sie vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen ist. In dieser Zeit ist auch das
Laub so oft wie möglich zu besprühen.
Verpflanzt wird nach der Blüte in eine lockere saure,
humose Erde. Wichtig ist in jedem Fall, ein Austrocknen des Topfballens zu verhindern.
Nach der Bildung neuer Wurzeln kann auch vorsichtig flüssig gedüngt werden.
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