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Hydrokultur

      

In den 60er Jahren wurden die so genannten Hydrokulturen erfunden.Hydrokultur ist eine besondere Form der Pflanzenkultur, bei der die Pflanzen nicht in der Erde, sondern in einem Tongranulat stehen.
       
Der wesentliche Vorteil der Hydrokultur liegt in dem geringen Pflegeaufwand, da ein regelmäßiges Gießen im Gegensatz zur Erdkultur nicht notwendig ist. 
Ein Hydrogefäß besteht aus dem mit Wasser und Nährstoffen gefüllten Übertopf aus Kunststoff oder  Fieberglas in beliebigen Farben, einem geschlitzten Kulturtopf aus Kunststoff, den rotbraune Tonkügelchen und einem Wasserstandsanzeiger.

Das Prinzip der Hydrokultur ist eigentlich ganz einfach. Den Pflanzen steht ein Wasser-Reservoir zur Verfügung, aus dem sie sich je nach Bedarf bedienen können. Die Blähtonkügelchen leiten die Feuchtigkeit aus dem Wasservorrat am Grunde des Topfsystems über ihre großen Oberflächen an die Wurzeln weiter. Zusätzlich bleiben zwischen den kleinen Tonkugeln viele Hohlräume, durch die Luft zu den Wurzeln vordringen kann. Der Wasserstand im Hydrogefäß wird über einen Wasserstandsanzeiger kontrolliert und die Nährstoffe beziehen die Pflanzen aus einer wässrigen Lösung.

Die Hydrogefäße sollten ausreichend groß sein, um ein häufiges Umtopfen zu vermeiden. Denn jedes Umsetzen stresst die Pflanzen, da sich ihre Wurzeln nicht in einem schützenden Ballen befinden, sondern nur locker von dem Tongranulat umgeben sind.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass sich für Hydrokulturen nur Grünpflanzen eignen, ist falsch. Denn auch Blühpflanzen wie blaue Lieschen, Hibiscus oder Orchideen sind ein Blickfang in dem Tongranulat und begeistern mit ihrer bunten Pracht. Eine Umstellung von Erd- auf Hydrokultur ist zwar jederzeit möglich, doch ist es besser, sich gleich von Anfang an für diese bequeme Art der Pflanzenhaltung zu entscheiden.

In ungewöhnlicher Weise lassen sich Hydrokultur-Pflanze auch dekorieren. So kann eine Deckschicht aus roten, blauen oder gelben Deco-Ton- Kügelchen den braunen Blähton überdecken. Glamouröser wirken jedoch glitzrige Glassteinchen oder besonders edel erscheint das Gewächs, wenn es in weißen Marmor gehüllt wird.

  

 

 

 

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